Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

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Eberg

Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Eberg » Mo 25. Mai 2015, 07:20

Servus Zusammen...

Kurz zu meiner Person, nach einer längeren Pause von fast 30 Jahren habe ich nun wieder den Zugang zur Fischerei gefunden. Es ist sehr spannend wie sich die "klassischen" Techniken weiterentwickelt, respektive spezialisiert haben. Bei all diesen Englischen Bezeichnungen wie Twitchen, Twistern, Jerken, verstand ich am Anfang nur Bahnhof... aber so langsam geht es :) . Als erstes habe ich mich mit dieser Dropshot-Technik befasst und diese auch schon ausprobiert. Mal abgesehen davon, dass meine alte Teleskoprute völlig ungeeignet dafür ist, hat es recht gut funktioniert. Leider hatte ich nach ca. 20 oder 30 Würfen einen Hänger mit dem Blei und dieses dann auch abgerissen. Der Untergrund an diesem Teil vom See ist recht steinig mit grossen Platten und Blöcken. Bei meinem ersten Versuch benutzte ich ein Blei in Birnenform mit 20 Gramm.

Was für Bleiformen verwendet Ihr und wieso?

Sollte ein Hecht auf dieses System drauf gehen, stehen die Karten für die Montage wohl nicht sehr gut? Je nach dem von welcher Seite der angeschossen kommt beisst der locker die Sehne durch?

Gruss Eberg aus der Zentralschweiz (OW)

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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Flümi » Mo 25. Mai 2015, 14:10

Also wenn man vorsätzlich auf Hecht fischt, würde ich generell ein hechtsicheres Vorfach verwenden, egal wie kompliziert die Montage sein wird.

Habe selber noch nie auf Hecht mit Drop Shot gefischt, aber wenn ich würde, könnte ich mir die Verwendung eines normalen Stahlvorfachs (flexibel, z.B. Flexonit) oberhalb des Hakens und dünnem Monofil (Tragkraft 2-3kg reichen, Sollbruchstelle) unter dem Haken vorstellen. Wenn man nicht weiss, wie man das knoten soll, kann man auch VMC Spinshot Hook verwenden.

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Gruss, Stefan
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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Klapsi » Mo 25. Mai 2015, 17:50

Salü Eberg
Toll, dass du wieder zurück zum schönsten Hobby der Welt gefunden hast :wink: :D
1. Bleiform:
Ich benutze entweder Stäbchenbleie oder Kugebleie mit diesem Klemmmechanismus der die Schnur festhält und somit nur das Blei verloren gehen soll bei einem Hänger. Falls das richtige Gewicht gerade nicht vorhanden ist, tut's für mich auch ein Wirbel mit Birnenblei (ist so über den Daumen gepeilt wohl auch günstiger :P )
Ich habe mal gehört, dass man mit runden Bleien weniger Hänger hat, kann das aber aus eigener Erfahrung (noch?) nicht bestätigen. Dagegen kann ich mir gut vorstellen, dass Stäbchenbleie mehr Bewegung in den Köder bringen, da sie sobald sie am Grund ankommen noch umfallen.
2. Eine andere Möglichkeit mit Stahl zu Dropshoten ohne extra neue Haken zu kaufen bildet die folgende Montage:
[übrigens wird mit dieser Montage auch das Verdrallen verhindert, was bei den VMC Haken extrem angepriesen wird :mrgreen: ]
Gruss
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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von JJwizard » Mo 25. Mai 2015, 23:12

Leider ist es ein Fakt, dass häufiger ein Hecht auf eine Drop-Shot Montage knallt die für Egli und Zander gedacht war als einem lieb sein kann. ich habe schon mehrfach einen Meterhechte mit der Egli Drop-shot Montage gekakt und keinen herausbekommen. Bei kleineren Hechten bis 70 cm ist meine Statistik erheblich besser.

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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Eberg » Mo 25. Mai 2015, 23:13

Hallo Zusammen und Vielen Dank für euer Feedback. Ich werde mich in den kommenden Tage und Wochen etwas mit dieser Technik auseinandersetzten. Mal schauen ob das auch so Erfolgreich wird wie in den zahlreichen Videos dieser Freaks auf Youtube.

Gruss Eberg

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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Rolandus » Di 26. Mai 2015, 17:11

Ich klemme seit letztem Jahr kleine runde Steine unten ans Drop-Shot, eingewickelt in feinen dunklen Baumwoll-Stoff und stosse da den Snap ein paar Mal durch, bis es hält. Ich wollte einfach nicht mehr so viel schädliches Blei versenken - und Tungsten ist mir zu teuer, brauche ich nur für Texas-Rig.

Ist billiger und es liegt nicht Blei am Gewässer-Boden rum, das Stückchen Baumwoll-Stoff zersetzt sich schnell. Zudem kannst Du in den Grösse varieren, in dem Du diverse runde Steine in allen nötigen Grössen sammelst (z.B. an der Aare oder Emme).
Zugegeben lässt sich diese Montage weniger weit werfen oder etwas unruhiger Flug. Aber wer wirft schon Drop-Shot Montagen weit raus?
Dafür kannst Du beruhigt beim Snap eine Bruchstelle einbauen (z.B. kurzes Stück feineres Vorfach oder schlecht tragender Knoten) und dann ganz mutig immer an den krassesten Orten fischen und musst Dir nicht Sorgen wegen Hänger machen.
ROLANDUS
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Re: Basic Fragen zu der Dropshot-Technik

Beitrag von Lahnfischer » Do 28. Mai 2015, 09:11

Ich möchte nicht auf die Vorteile der Stabbleie verzichten, aber beim anklemmen der selbigen wird immer die Schnur beschädigt und man verliert dadurch sehr viele Bleie.
Ich bin dazu übergegangen, die Klemmösen an den Bleien einfach aufzubiegen und die Bleie anzubinden. Seitdem ist mein Bleiverbrauch fast gegen 0 zurückgegangen...
Gruß Thomas

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