Schleppgeschwindigkeit

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Raubfisch-, Spinn- und Schleppfischen rein.
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tom

Schleppgeschwindigkeit

Beitrag von tom » Mi 1. Nov 2006, 08:14

Ich möchte im 2007 zu ersten mal mit einem gemieteten 6 PS Bootli auf die Thunersee Sefo`s schleppen, und da ich überhaupt kein Schlepp-profi bin, bräuchte ich ein paar tipps.

Zum Beispiel in welcher Tiefe ihr so fischt zu Saisonbeginn und mit welcher Geschwindigkeit, welche Köder ihr benutzt und auf was ma sonst noch achten muss.

Haut in die Tasten bin für jeden Tipp dankbar.

Greez Tom

Reverend

Beitrag von Reverend » Mi 1. Nov 2006, 08:19

Hier findest du schon mal wichtige Informationen; v.a. was Schlepptiefe und Köder angeht.



Da ich bisher nur vom Ruderboot aus geschleppt habe, würde ich sagen: Eher langsames Tempo. Ich habe meist ganz gemütlich gerudert.

tom

Beitrag von tom » Mi 1. Nov 2006, 08:28

Hammer Bericht Reverend, Danke

Udo

Beitrag von Udo » Mi 1. Nov 2006, 08:31

Hallo Tom ich habe noch nie geschleppt. Denke aber die Geschwinidkeit variiert wie beim Spinnfischen. Mals langsamer speziel im Winter und dann mal wieder etwas schneller. Rapfen und Forellen lieben es etwas schneller und andere Fischarten wie Kecht oder Zander sind eher etwas träger. Denke die Schleppprofis melden sich bald.

tom

Beitrag von tom » Mi 1. Nov 2006, 08:36

Aber es gibt doch sicher eine optimale Geschwindikeit, oder variert man die Geschwindikeit dauernd :?:

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Rolf
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Beitrag von Rolf » Mi 1. Nov 2006, 08:46

tom hat geschrieben:Aber es gibt doch sicher eine optimale Geschwindikeit, oder variert man die Geschwindikeit dauernd :?:


einmal davon abgesehen, dass viele Schleppfischer ihre eigene Theorie dazu haben, ist es wichtig, dass die Geschwindigkeit immer den Ködern angepasst werden sollte :!:



es lassen sich auch nicht alle Köder gemeinsam optimal schleppen. Während bei einem Köfi am System mal eher langsam angesagt ist, darf es bei Wobbler schon mal etwas schneller sein.



Wenn du es aber genauer wissen willst, dann montiere deine Köder und fahre mal in der Geschwindigkeit die du für die richtige hälst los. Lasse deine verschiedenen Köder neben dem Schiff so ins Wasser, dass du sie beobachten und vergleichen kannst :wink: du wirst schnell sehen/merken, welche zueinander passen und welche Geschwindigkeit welchem Köder am besten zu statten kommt.
Gruss Rolf

Rettet die Würmer, fischt mit der Nymphe!

Udo

Beitrag von Udo » Mi 1. Nov 2006, 08:50

Du solltest auch beachten dass Geschindigkeit und länge der Schnur die im Wasser ist die Tiefe bestimmt in der der Köder läuft.

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äschfischer
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Beitrag von äschfischer » Mi 1. Nov 2006, 11:12

Ich kann rolfs aussage bestätigen,ich lasse ebenfalls die köder ins wasser und beobachte ihr verhalten.wackelt z.b. ein wobbler schön wie er sollte ist die geschwindikeit gut.informationen zum schleppen findest du hier http://www.angelprofi.at/frameschleppen.htm
Gruss Chrigu

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salvenius
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Beitrag von salvenius » Mi 1. Nov 2006, 11:21

Sali Tom



Im T225 Forum hat es sonst noch ein Thread mit 33 Posts zur letztjährigen Seeforellen-Jagd auf dem Thunersee. Dort findest du eventuell noch ein paar Antworten zu den Thunerseeseeforellen :wink:



Greez

tom

Beitrag von tom » Mi 1. Nov 2006, 11:27

Merci Jungs, allesamt sehr gute Infos.

Das mit dem Lauf des Köders beobachten hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können. :roll:

pius

Beitrag von pius » Mi 1. Nov 2006, 17:26

kan da nur den anderen zustimmen

das tempo muss mit den ködern,

und auch die untereinander harmonieren.

Quiru

Beitrag von Quiru » Mi 1. Nov 2006, 20:25

Also auf Seeforellen wird ja tendentiel schon eher schnell geschleppt 8)





Ps. Wo willst du das Böötli mieten?



Gq

tom

Beitrag von tom » Mi 1. Nov 2006, 20:59

@Quiri beim FV 8)

Habe es schon mehrmals gemietet, wenn man zu zweit ist gehtes auch mit dem Preis. Der ist dann 30.- pro Tag und Nase.

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walterone
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Beitrag von walterone » Do 2. Nov 2006, 21:00

salut Tom,

zur idealen schleppgeschwindigkeit gibt es die verschiedensten theorien.

um die genau zu ermitteln brauchst du ein gps. wie aber schon geschrieben wurde ist es wichtiger wie der köder läuft.

perlmutt spangen und schmale blinker wie z.b.der swiss salmo perl gehören zu den wohl meist verwendeten köder für sefos beim schleppen. dünnblechige blinker haben den vorteil dass man durch vorsichtiges biegen den lauf verändern kann. anfangs jahr sind die seeforellen vorwiegend an der oberfäche fangbar. besser als lange geradeaus fahren sind kurven oder schlangenlinien. gute infos zum schleppangeln findest du auch bei www.angelprofi.at.

wenn du ohne planer angelst, möglichst lange leine. sefos sind sehr vorsichtig.
ein petri vom neuenburgersee

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