Spinnfischen auf Hecht in der kalten Jahreshälfte

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Raubfisch-, Spinn- und Schleppfischen rein.
Antworten
Benutzeravatar
Uwe
Fischerforum Ehrenmitglied
Beiträge: 1501
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 19:10
Meine Gewässer: Neuenburgersee /Bielersee - eigentlich überall
Wohnort: Erlach
Hat sich bedankt: 5 Mal
Kontaktdaten:
Germany

Spinnfischen auf Hecht in der kalten Jahreshälfte

Beitrag von Uwe » Mi 9. Jan 2008, 21:46

Spinnfischen auf Hecht in der kalten Jahreshälfte


Ein Bericht von Lahnfischer


Hi @ all,

sobald die ersten Herbststürme über das Land gezogen sind, die Bäume ihre Blätter verloren haben, die Wassertemperaturen deutlich gesunken sind und es draußen kalt und ungemütlich wird, packen viele Angler ihre Angelausrüstung in den Keller in der Annahme, jetzt eh nichts mehr fangen zu können. Dabei haben vielerorts die Hechte noch lange keine Schonzeit und fressen sich jetzt noch einmal so richtig den Bauch voll, denn im Frühjahr brauchen sie viel Energie für die Fortpflanzung. Wenn Hechte also fressen, dann lassen sie sich auch fangen, nur die Frage ist wann, wie, wo und womit. Einige Angler bedienen sich nun durchaus zu Recht des toten Köderfisches und bevorzugen das Ansitzangeln. Dies ist auch durchaus Erfolg versprechend, aber wer es lieber aktiv mag, für den möchte ich nun einige Alternativen aufzeigen.

Bild

Die Abkühlung des Wassers bewirkt folgendes:

Zum einen ziehen sich die Futterfische aus dem kalten flachen Wasser zurück und ziehen sich in tiefere wärmere Wasserschichten zurück. Dadurch ist Meister Esox gezwungen, ihnen zu folgen und ändert seinen Standplatz dementsprechend auch. Wir werden ihn in der Regel nun dort finden, wo sich auch sein Futter aufhält, nämlich im tieferen ruhigen Wasser. Auch sind die sommerlichen Unterstände in Ufernähe wie Kraut, Seerosen ect. meist abgestorben und er ist gezwungen, sich sein Futter zu suchen, er kann nicht mehr einfach abwarten, bis ihm eine potentielle Beute einfach vor das Maul schwimmt.

Zum anderen ist durch die niedrigen Wassertemperaturen auch der Stoffwechsel des Hechtes reduziert, Fische sind ja wechselwarme Tiere. Das heißt, er braucht zwar weniger Energie aufzuwenden, um seinen Grundumsatz zu decken, muss sich aber mehr bewegen um Futter zu finden.

Dementsprechend wird er sich eher nach lohnender, sprich größerer Beute umschauen, was bedeutet, dass er umherstreunt und auch keine anstrengenden Verfolgungsjagden mehr eingehen wird.

Plötzliche Kälteeinbrüche (aufziehende Hochdruckgebiete) bedeuten meist nichts gutes, bleibt das Wetter jedoch konstant kalt, haben sich die Fische nach ca. 3 Tagen daran gewöhnt und sie beißen wieder. Dagegen verspricht ein aufziehendes Tief nach einer Hochdruckphase verbunden mit ansteigenden Temperaturen, Wind und Regen eine ausgesprochen gute Fangzeit, jetzt aber nichts wie ab an das Wasser.

Bild

Für die Praxis bedeutet dies:

- Bei der Stellensuche sollten wir uns den tieferen strömungsberuhigten Bereichen intensiv widmen und eher grundnah fischen (Ausnahme: generell flache Gewässer mit Tiefen bis max. 2-3 Metern).

- Finden wir einen Platz, wo sich die Futterfische aufhalten, ist der Hecht nicht weit davon entfernt.

- Die Köder sollten deutlich größer als im Sommer gewählt werden und dazu auch möglichst langsam geführt werden.

- Früh aufstehen lohnt sich meist nicht, je kälter das Wasser ist, desto mehr verschieben sich die Beißzeiten in Richtung Tagesmitte.

- In größeren Seen gibt es keine Sprungschicht mehr, hier stehen die Hechte durchaus auch mal in 20 Metern Tiefe oder noch tiefer, hier hilft nunmehr meist nur noch ein Boot um an die Fische zu kommen.

- Bei intensivem Sonnenschein zieht es die Futterfische oft noch mal in die flachen Bereiche, wo sie sich von der Sonne aufwärmen lassen. Auch hier ziehen dann die Hechte gerne hinterher und es lohnt oft auch ein Versuch in den von der Sonne beschienenen Flachwasserbereichen.

Bild

- Die Hechte finden sich im Herbst/Winter oft schon zu Gruppen von mehreren Fischen zusammen. Wenn an einer Stelle ein Hecht gefangen wurde, lohnt es sich durchaus, diesen Bereich weiter zu befischen.


Erfolgversprechende Köder:

Wie schon oben erwähnt sollten die Köder ruhig eine bis zwei Nummern größer als im Sommer ausfallen. Ob man dabei jetzt Gufis, Wobbler, Blinker, tote Köderfische am Spinnsystem, Jerkbaits, Softbaits usw. verwendet, liegt an dem jeweiligen Gewässer, der zu beangelnden Tiefe und der Vorlieben und Gerät des jeweiligen Anglers ab.

Als Ködergröße würde ich ca. 12-15 cm als untere Grenze empfehlen, nach oben setzt lediglich das Gerät und die nötige Wurfweite eine natürliche Grenze. Wichtig ist, dass sich die Köder langsam und natürlich präsentieren lassen und auf der gewünschten Tiefe laufen.

Merke:

Es gibt für Hechte keine zu großen Köder, es gibt nur zu kleine Hechte, die auch die großen Köder oft heftig attackieren.

Kam mir früher ein 15 cm Wobbler, oder Jerkbait schon riesengroß vor, so erscheint er mir heute oft sehr klein, denn ich fische mittlerweile mit Ködern bis annähernd 30 cm und würde sie auch noch größer fischen, wenn ich sie denn gescheit und weit genug werfen könnte. Übrigens werfe und fische ich meine großen und schweren Köder (bis ca. 180 Gramm) am besten und sichersten mit meiner Jerkrute und Multirolle.

Was bei den Ködern ebenfalls zu beachten ist, sind die vom Köder ausgehenden Druckwellen bzw. der Lauf.

Im Winter ist weniger oftmals mehr, denn die Beutefische bewegen sich im Winter auch eher wenig und langsam. Sendet ein Köder zu viele Druckwellen zu dieser Jahreszeit aus, kann es vorkommen, dass er völlig ignoriert wird (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel), weswegen in meiner Köderaufzählung auch z.B. der Spinner fehlt. Dagegen lösen in den Körper eingearbeitete Rasselkugeln oft den entscheidenden Beissreflex erst aus. Deswegen sollte man je kälter es wird, Köder mit weniger Aktion bevorzugt ausprobieren.

Anstelle des sehr harten Gufis mit der Hammeraktion vielleicht mal lieber eine weichere Gummimischung wählen oder einen der sogenannten No-Action-Shads, anstelle des wild wackelnden und ausschlagenden Wobblers lieber einen mit einer etwas ruhigeren Aktion, statt eines Gliders mit ewig langen Gleitbahnen, oder nervösem Ausschlagen lieber einen, der eher auf der Stelle spielt, oder einen vorbeschwerten Diver, statt schnell sinkende, oder schnell auftreibende Köder lieber Suspender...

Köderfarben:

Gerade in der kalten Jahreszeit sind die Gewässer meist sehr klar und sichtig. Dementsprechend sollten natürliche und gedeckte Farben Trumpf sein, grelle Farben wie Firetiger usw. probiere ich erst dann aus, wenn auf die natürlichen Farben nichts beißen will, oder aber, wenn durch Regen und Hochwasser das Gewässer stark eingetrübt ist.

Köderführung:

Wie schon vorher gesagt, sollten die jeweiligen Köder langsamer als in der wärmeren Jahreszeit geführt werden. Das gilt eigentlich für alle eingesetzten Köder unter Berücksichtigung ihres Laufstils. Zwischenzeitlich eingestreute Spinnstopps, in denen der Köder auf der Stelle verweilt, absinkt, oder auftreibt sind oft die Signalreize für eine Attacke auf den Köder, gerade das Twitchen ist sehr erfolgreich. Extrem langsam lassen sich z.B. suspending, oder langsam sinkende Wobbler und Jerkbaits, sowie unbeschwerte Köderfische am Spinnsystem führen. Letztendlich sind das aber alles nur unverbindliche, wenn auch bei mir in der Praxis bewährte Tipps. Ein wenig variabel in der Köderführung sollte man schon sein, denn nicht immer beißt es lehrbuchmäßig, die Praxis schreibt oft eigene Gesetze…


Das Spinnfischen mit totem Köderfisch:

Spinnfischen ist nicht nur mit Kunstködern sehr erfolgreich, oft ist sogar das Spinnfischen mit totem Köfi viel Erfolg versprechender. Besonders im Winter, wenn die Fische träge sind, gibt es kaum eine fängigere und langsamer zu führende Spinnart. Der tote Köfi fängt sogar dann noch, wenn man mal eine Pause macht und den Köfi einfach auf dem Grund liegen lässt.

An welchem System man nun den toten Köderfisch anbietet, muss jeder selbst entscheiden. Der Handel bietet dafür eine Vielzahl von käuflichen Systemen an.

Bsp.:

- Wurfsystem von Wikam

- Bleikopfsystem

- verschieden Klammersysteme

- Drachkowitch-System

Wer nicht soviel Geld ausgeben möchte und sich gerne kostengünstig, schnell und einfach seine Vorfächer und Systeme selbst mit Quetschhülsen herstellen möchte, für den bietet sich z.B. das Jan Vincent-System an, das lediglich aus einem Stahlvorfach(mindestens 50, besser 70 cm) und einem großen Drilling besteht.


um Anködern wird dem Köfi (sollte ruhig ca. 20-25 cm groß sein) einfach eine lange Arterienklemme ins Maul gesteckt und bis zum After durchgeschoben. Hier klemmt man dann das Vorfach ein und zieht es dem Köfi aus dem Maul heraus, fertig. Man kann das System noch verfeinern, in dem man z.B. dem Drilling einen einfachen Knopf (möglichst rot = Signalfarbe) vorschaltet, so hängt der Drilling frei unter dem Fisch und keine Hakenspitze verfängt sich im Fleisch des Köfis.

Gerade in Fließgewässern kann man das System noch fängiger machen, wenn man ein Spinnerblatt vorschaltet.

Selbst beim leichtesten Zupfer schwimmt nun der Köfi verführerisch auf, ganz wie ein angeschlagener Fisch. Die Schwimmblase sollte man hierbei vorher durchstechen, damit der Fisch auch schön langsam untergeht. Bei größeren Tiefen kann man auch ein, oder zwei Spaltbleie anbringen.

Am besten hierfür geeignet ist der Barsch, der durch seine zähe Haut etliche Würfe übersteht, auch in aufgetautem Zustand.

Allerdings sollte man bei einem Biß aufgrund der Größe des Köfis und dem lediglich einen Drilling hier nicht sofort anschlagen sondern dem Hecht etwas Zeit geben, den Köder richtig zu packen.

Es gibt noch eine andere Erfolg versprechende Art, den gesponnenen Köfi anzuködern.

Dazu bringt man am Stahlvorfach noch einen verschiebbaren 2. Drilling an, um flexibel für verschiedene Köfi-Größen zu sein. Den Enddrilling einfach im letzten Drittel des Köfis einhaken, den 2. kurz vor den Kiemendeckeln. Das Vorfach wird dann durch den Kiemendeckel gezogen und kommt dem Köfi aus dem Maul.

Hier sitzt der Köfi je nach Spannung durch die Haken leicht gekrümmt auf dem Vorfach und dreht sich je nach Krümmung in verschiedenen Radien beim Einholen um die eigene Achse. Diese Art der Köderführung reizt den Hecht besonders, es lässt sich auch langsam schleppen.

Vorteil: durch die 2 Drillinge ist ein sofortiger Anschlag möglich, einer der beiden Drillinge sitzt in der Regel immer.

Nachteil: Der Köfi hält weniger Würfe aus, die Hängergefahr durch 2 Drillinge ist höher.

Bevorzugter Köfi auch hier: der Barsch wegen seiner festen Haut

Tote Köfis lassen sich übrigens sehr gut mit mittelschweren Karpfenruten in einer Länger von ca. 3,60 Metern werfen und führen. Man kommt weiter heraus und der Köfis hält durch die etwas weichere Rute beim Auswurf länger am Haken.


Gerät:

Generell möchte ich eines hervorheben: Gerade das Spinnfischen beansprucht das verwendete Gerät in allerhöchstem Maße. Deswegen sollte man nur qualitativ hochwertige Geräte und Komponenten verwenden. Billiges Gerät wird auf die Dauer teuer, weil es sehr oft ersetzt werden muss und auch die Zuverlässigkeit und der Angelspaß leidet enorm unter ungeeignetem Gerät.

Zum Einsatz kommt eigentlich das gleiche Spinngerät wie auch im Sommer, allenfalls wegen der schwereren Köder auf etwas mehr Wurfgesicht ausgelegt.

Eine geflochtene Qualitätsschnur ermöglicht wegen ihrer fehlenden Elastizität einen viel besseren Köderkontakt, es können dünnere Schnüre bei vergleichbarer Tragkraft im Vergleich zu monofilen Schnüren eingesetzt werden.

Entsprechend sollte auch die Rolle neben einer guten und zuverlässigen Bremse und stabilem Getriebe/Spulenachse auch über eine sehr gute Kreuzaufwicklung der Schnüre verfügen, sonst bekommt man viele Perücken beim Werfen.

Nicht die Anzahl der Kugellager ist entscheidend, sondern die Qualität dieser Kugellager.

Zudem sollte die Rolle über eine sofortige bzw. unendliche Rücklaufsperre verfügen, 4-5 gute Kugellager und ein Walzenlager sind durchaus ausreichend.

Worauf man achten sollte, wenn man auch bei Frost ans Wasser will, ist dass die Schnur und Rutenringe gerne und schnell vereisen können.

Entgegenwirken kann man dem zum Teil durch großdimensionierte Rutenringe. Hilft das auch nicht weiter, kann man die Ringe mit etwas Vaseline einschmieren, eine versiegelte geflochtene Schnur benutzen, die kein Wasser aufnimmt, oder der Wechsel auf monofile Schnur. Hilft das immer noch nichts, ist es einfach zu kalt und man sollte entweder Zuhause bleiben, oder sich auf den Ansitz verlegen.

Außerdem sollte man seine Kleidung und Schuhwerk auf die äußeren Gegebenheiten ausrichten, denn nass und frierend macht das Spinnfischen keinen Spaß.

Wünsche euch ein dickes Petri Heil,

Gruß euer Lahnfischer


Wir vom FF-Team möchten uns bei unserem User Lahnfischer ganz herzlich für die Bereitstellung dieses tollen und aufschlussreichen Bericht mitsamt seinen Bildern bedanken. Merci Thomas :!: :!:

Der Lahnfischer
Zuletzt geändert von Uwe am Do 10. Jan 2008, 07:08, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss Uwe
Eine Seeforelle zu fangen ist wie ein wunderschöner Sonnenuntergang. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben. Bild

jerkbaitfreak

Beitrag von jerkbaitfreak » Mi 9. Jan 2008, 21:57

Cooler bericht. Was für jerkruten benutzt du? Marke Modelle?

Benutzeravatar
gonefishing
Fischerforum Ehrenmitglied
Beiträge: 4287
Registriert: Mi 7. Feb 2007, 09:25
Wohnort: Thunersee
Danksagung erhalten: 4 Mal
New Zealand

Beitrag von gonefishing » Mi 9. Jan 2008, 22:03

Whow! Da kann ich mich nur anschliessen, danke Thomas für den super Bericht!



Noch zwei Ergänzungen aus meinen Erfahrungen:

Aktionsarme Köder sind sehr gut, aber nicht zu langsaaam führen. Ich bevorzuge eine normale bis zügige Köderführung, denke das hängt mit dem bei uns im Winter sehr klaren Wasser zusammen. Daür befische ich eine Stelle sehr lange, gebe dem Fisch also die Möglichkeit auf Touren zu kommen ;-)

Als Uferfischer an eher grösseren Seen bevorzuge ich anhaltendes schönes Wetter, aber nicht zu kalt. Ich gehe aber auch eher erst im Spätwinter auf Hechtpirsch, die Schonzeit beginnt hier erst am 1.3. (Bern) bzw. 15.3. (Murtensee). Gegen diese Zeit hat die Sonne natürlich schon mehr Kraft und erwärmt die flacheren Uferbereiche.



Gruss, Mattu

jerkfreak

Beitrag von jerkfreak » Mi 9. Jan 2008, 22:05

ich glaub das müsste ne quantum hypercast sein!

anderst geiler bericht!!!!!!!

daemu

Beitrag von daemu » Mi 9. Jan 2008, 22:36

hey, vielen dank für den bericht. ist nicht selbstverständlich. :D

Benutzeravatar
goggy
Beiträge: 560
Registriert: So 19. Aug 2007, 22:56
Meine Gewässer: Rhein, Birs, Ergolz, Doubs, Elsässer gewässer und
Wohnort: Basel
Switzerland

Beitrag von goggy » Mi 9. Jan 2008, 23:07

super sache, sehr informativ!



danke
Gruss Oli

FISCHE, und der Tag ist gerettet!

Benutzeravatar
petrijünger79
Beiträge: 1140
Registriert: Di 20. Mär 2007, 07:39
Meine Gewässer: Aare, Thunersee, Brienzersee, Bäche
Wohnort: Schwarzenburg
Switzerland

Beitrag von petrijünger79 » Mi 9. Jan 2008, 23:24

Hammer Bericht....vielen Dank



werd ich doch bald mal ausprobieren...gruss

Gubi

Beitrag von Gubi » Mi 9. Jan 2008, 23:32

Cooler Bericht :up:





Merci Gruss Gubi

Jänu

Beitrag von Jänu » Do 10. Jan 2008, 01:17

Danke Thomas für den 1a Bericht!

Das motiviert mich es doch noch einmal auf Freund Esox zu versuchen, trotz Kälte und wenig Erfolg in der letzten Zeit... :lol:

pius

Beitrag von pius » Do 10. Jan 2008, 05:44

hi
auch viele bekante von mir die in deutschen klein und kleinstgewässern fischen, fangen ihre hechte fast ausschlislich im winter. schon merkwürdig ein wasser mit 10hektar was bei uns noch unter tümpel leuft. ist bei unseren nachbarn schon ein see. ich glaube eigentlich auch daran das die hechte im winter fangbar wären aber die zu finden bei über 100quadratkilometer, und einer durchschnitlichen tiefe von 100m. das ist die suche nach der nadel im heuhaufen. noch grössere köder als im sommer? in weihern und flüssen macht es bestimt sinn.

petri allen die es trozdem versuchen.

Benutzeravatar
Uwe
Fischerforum Ehrenmitglied
Beiträge: 1501
Registriert: Mi 13. Sep 2006, 19:10
Meine Gewässer: Neuenburgersee /Bielersee - eigentlich überall
Wohnort: Erlach
Hat sich bedankt: 5 Mal
Kontaktdaten:
Germany

Beitrag von Uwe » Do 10. Jan 2008, 12:52

danke Thomas für den super Bericht!
Gruss Uwe
Eine Seeforelle zu fangen ist wie ein wunderschöner Sonnenuntergang. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben. Bild

Benutzeravatar
Lahnfischer
Beiträge: 1258
Registriert: Di 1. Jan 2008, 19:05
Wohnort: Löhnberg/Hessen/Deutschland
Danksagung erhalten: 2 Mal
Kontaktdaten:
Germany

Beitrag von Lahnfischer » Do 10. Jan 2008, 13:39

Hi @ all,



freut mich wenn der Bericht gefällt und evtl. weiterhilft. :D


jerkbaitfreak hat geschrieben:...Was für jerkruten benutzt du? Marke Modelle?


Zum Jerken habe ich 2 Ruten, eine Quantum Hypercast Jerk mit verkürztem Griffstück und WG von 50-120 Gramm, es lassen sich aber auch Köder von 170 Gramm noch damit werfen.

Die leichtere Rute ist die PiketimeI mit einem WG von 50-100 Gramm.

Als Rollen verwende ich eine Shimano Calcutta 201LH sowie eine ABU C3 4601.

Dann habe ich noch eine leichtere Twitchbaitcombo, bestehend aus einer Pezon&Michel Specialist Casting in 1,90 und dazu eine Daiwa Viento.
Gruß Thomas

Der Lahnfischer

pike-hunter

Beitrag von pike-hunter » Do 10. Jan 2008, 14:09

:thx: Lahnfischer! bei deinem Bericht sieht man was die ursache sein kann das nichts beisst :wink:

Ricci

Re: Spinnfischen auf Hecht in der kalten Jahreshälfte

Beitrag von Ricci » Fr 30. Okt 2009, 22:08

Einfach Lahnfischerklasse..
Hier profitieren Einsteiger und auch Profis.
Das selbe gilt auch für die Jerkfibel und für viele weitere Beiträge von Lahni.
:up: :up: :up:
Grazie Thomas

BoNik

Re: Spinnfischen auf Hecht in der kalten Jahreshälfte

Beitrag von BoNik » Di 3. Nov 2009, 13:33

Bericht ist wirklich COOL :P

Hat jemand die Erfahrung, wie die Hechte am Broyekanal im WInter beissen? :roll:
Sind die überhaupt dort im Winter, oder schon im Neuenburger- oder Bielersee

Antworten

Zurück zu „Raubfisch-, Spinn-, und Schleppfischen - Die Technik“