Pech (?) mit dem Hecht

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Raubfisch-, Spinn- und Schleppfischen rein.
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DonMiguel
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Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von DonMiguel » Di 19. Mai 2020, 00:05

Hallo zämä

Da ich euch vielleicht ab und zu neidisch mache, wenn es gut läuft und schöne Berichte zu schreiben gibt, ist es nur fair, euch auch an meinen Misserfolgen teilhaben zu lassen :wink:
Ich fische erst seit letzter Saison aktiv auf Hecht. Konkret am Bielersee mit meinem Belly-Boot im Sommer. Mit dem Daiwa Spintail Shad habe ich da die 4-5 Male jeweils massige Hechte an Schilfkanten erwischt. Per diesem Jahr bin ich an einem Boot beteiligt und war sehr optimistisch für die Saison. Leider konnte ich in mehreren Anläufen noch keinen Hecht verhaften. Heute war ich mit einem Kollegen von 17-21 Uhr auf dem See und wir hatten weder einen Biss noch einen Nachläufer.
Was ich so in der Gegend rumwerfe:
  • +-10cm Köderfisch (Drachkovic) - anderer Teilhaber des Bootes hatte mit diesem System Erfolg, indem er den Fisch über den Boden gejiggt hat. Ich hatte damit an einem Abend einen sehr grossen Nachläufer, sonst nichts.
  • Gummifische (7.5-12cm) in diversen Farben, faulenzen, in Bodennähe jiggen, normal einholen
  • Wobbler (Egli-Imitat, Hecht-Verschnitt, Glitzernde, Matte, divere Grössen)
  • Daiwa Spintail Shad
  • Spinnerbait
  • Chatterbait
  • Spoon
Von den Orten her befand ich mich meistens auf 3-8m, konkret waren wir heute zum Beispiel beim Hagneck und dann noch vor Biel. Ich versuche, mich in Kantennähe (3m -> 8m) auf der flächeren Seite zu positionieren und über die Kante zu fischen. Das Plateau wird aber natürlich auch befischt. Ebenso habe ich das Schilf abgesucht mit "meiner" erfolgreichen Variante mit dem Daiwa Spintail Shad.

Es mag für viele etwas lächerlich tönen, aber ich kenne mich halt auf dem See nicht wahnsinnig gut aus. Ich fischte bisher mehr an Bächen und fange dieses Jahr erst richtig an mit der Hechtfischerei am Bielersee. Das Boot selbst im Griff zu haben (Echolot, sonstiger Verkehr, Anker) nehmen auch etwas Aufmerksamkeit in Anspruch :lol:
Ich frage mich halt einfach, ob es nur Pech ist, oder ob ich etwas komplett falsch angehe. Ist es der falsche Köder? Der falsche Spot? Wenn man hört, was andere da aus dem Bielersee ziehen, werde ich ja ganz klein :mrgreen:
Gerne nehme ich Spot-/Köder- und unbedingt auch sonstige Tipps an (evtl. per PN, wenn es nicht zu breit gestreut werden soll). Wie läuft es bei euch so auf dem Bielersee?

Vielleicht bin ich halt auch einfach der Belly-Boot-Sommer-Schilfkanten-Angler - "Schuster, bleib bei deinen Leisten" :oops: :roll: :lol:

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Nobody » Di 19. Mai 2020, 00:50

Ich kenne mich an deinem Gewässer nicht aus, empfehle aber Köder 2-3x Grösser und nicht unbedingt in Flachwasser beim Kindrgarten......

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Uwe
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Uwe » Di 19. Mai 2020, 06:56

Nobody hat geschrieben:
Di 19. Mai 2020, 00:50
, empfehle aber Köder 2-3x Grösser und nicht unbedingt in Flachwasser beim Kindrgarten......
Das ist auf jeden Fall ein Versuch wert. Nach dem Laichen zieht es grössere Hechte hinaus ins Freiwasser. Wenn Du dann noch Köder zwischen 15 und 25cm nimmst, die zwischen 2 - und 6 Meter laufen, durftest Du in bälde einen Esox im Boot haben. :wink:
Gruss Uwe
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von DonMiguel » Mi 20. Mai 2020, 08:12

Das tönt doch schon mal gut und hilfreich, danke!

Kurze Frage Uwe: Die Gummis sollen zwischen 2-6m laufen. Wie tief ist das Wasser, dass du befischst?

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Uwe » Mi 20. Mai 2020, 08:58

Die 2-6 Meter sind ungefähre Angaben, man fängt auch bis 15 Meter immer noch Hechte. Wie gesagt, fische ich um Freiwasser. Das heisst ab 10 - 50 Meter Wassertiefe. je nach Wassertemperatur, Jahreszeit, Wassertrübung........Wie tief und welche Köder ist Bauchgefühl und einige Jahrzehnte Erfahrung

Probiere es einfach aus, sei nicht verbissen und geniesse die Tage auf dem Wasser. Alles andere kommt, wie es kommen muss :wink:
Gruss Uwe
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Swordfish » Fr 22. Mai 2020, 09:22

Hallo DonMiguel
DonMiguel hat geschrieben:
Di 19. Mai 2020, 00:05
Vielleicht bin ich halt auch einfach der Belly-Boot-Sommer-Schilfkanten-Angler - "Schuster, bleib bei deinen Leisten"
Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel, aber ich glaube dies triffts ziemlich genau auf den Punkt. Sehr oft erlebe ich angebliche "Hecht-Spezialisten", die einfach nur Blech oder einen grösseren Gummi an Schilfkanten oder sonstigen Flachwasserzonen vorbeileiern und ihre 50-80er Hechte fangen. Das macht natürlich Laune und an einem guten Tag lassen sich so auch mehr als eine handvoll Fische fangen. Das kann aber auch jeder Anfänger.

Wenn du wirklich Hechte fangen willst - auch Grosse und das ganze Jahr durch - dann musst du dich mehr mit den Lebensweisen dieser Art vertraut machen. Dies braucht Zeit, Geduld und Hartnäckigkeit. Vorallem letzteres ist extrem wichtig. Es gibt viele Leute die schnell wieder in alte Muster verfallen, nur weil eine neue Technik nicht funktioniert oder sie sich mitten im Freiwasser verloren vorkommen. Einen kleinen 10cm Gummi am Schilf vorbeiziehen wird nun mal einfach mehr Krauthechte an Land bringen als stundenlang big baits im Freiwasser zu präsentieren oder konzentriert pelagisch auf die Räuber zu fischen. Und Hechte als Beifang beim Eglifischen zählen für mich auch nicht.

Auch deine Köderwahl müsstest du mal ehrlich und kritisch überdenken. Ein Spoon hat beim Hechtfischen null verloren. Und die Faulenzermethode wurde fürs Zanderangeln entwickelt.

Ich würde dir empfehlen mal ein paar (stundenlang :lol: ) YouTube Videos z.B. von Uli Beyer zum Hechtfischen anzuschauen. Da kriegst du viele theoretische Hintergründe und Praxistipps. Das ersetzt aber logischerweise nie die Erfahrung am Wasser. Und mit dieser Erfahrung und der konsequenten Ausrichtung auf die Fischart und die grösseren Exemplare, wirst du uns auch bald wieder von Fangerfolgen berichten können.

Tight lines,
Swordfish
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Philipp_studer » Fr 22. Mai 2020, 13:08

Hallo Don Miguel

Wie Swordfish schon erwähnt hat, kann ich die Videos von Uli Beyer wirklich weiterempfehlen. Er deckt da so ziemlich alles ab, was das Hechtangeln betrifft vom Tackle bis zur Führung des Köders etc.

Apropos Hecht, weiss jemand wie und wo die Hechte im Alpnachersee (Obwalnder und Nidwaldnerteil) stehen und von was sie sich derzeit ernähren?

Grüsse
Philipp

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von DonMiguel » Fr 22. Mai 2020, 13:17

Hoi Swordfish

Ich nehme dir das nicht übel, denke ja selbst, dass dies der Fall ist. Gerne hebe ich aber hervor, dass ich mich nie als Hecht-Spezialist verkauft habe ;) Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Da ich aus der Bach-Fischerei komme, wo ich sichtbare Strukturen suche, ist mir die Schilf/Uferangelei intuitiv am nähsten. Und es stimmt, ich komme mir im Freiwasser ziemlich blöd vor :lol: Aber ja, du sagst es ja, die Sicherheit ist etwas, das man sich erarbeiten muss.

Den Uli habe ich schon einige Stunden angesehen und von ihm kam auch die Idee mit dem Spoon. Er verwendete einen auf Hecht in einem Video aus Holland (wenn ich mich richtig erinnere). Aber den habe ich mehr auf die Liste genommen, weil ich ihn schon ausprobiert habe. Hauptsächlich verwende ich Gummis, Swimbaits und Wobbler.

Gestern war ich nochmals auf dem See und mir blieben etwa 5 Stunden Licht. 4 habe ich verwendet, um die Tipps anzuwenden. Leider noch nichts gespürt. Die letzte Stunde habe ich dann noch etwas Schilf/Struktur abgeangelt und habe einen kleineren Hecht verloren. Diese Aufteilung (80% Üben vs 2'0% Bekannte Angelei) finde ich gut, da sie mir ermöglicht, ohne Frust Zeit in die aktuell für mich noch erfolglosere Technik zu investieren. Denn ich muss zugeben, dass mir die Schilfangelei Spass macht, auch wenn die meisten Antworten in diesem Thread einen leicht abwertenden Ton gegenüber dieses Ansatzes enthalten ("jeder Anfänger", "Kindergarten" :mrgreen: ). Hechte zwischen 55 und 70 im Flachen bringen zwar kein krasses Fangfoto, sind aber gut verwertbar und ich weiss auch sie zu schätzen.

Danke auf jeden Fall für Deine Tipps, werde sicherlich noch einige Stunden in Uli investieren :)

Grüsse
Michel

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Swordfish » Fr 22. Mai 2020, 14:13

Hallo DonMiguel
DonMiguel hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 13:17
Denn ich muss zugeben, dass mir die Schilfangelei Spass macht, auch wenn die meisten Antworten in diesem Thread einen leicht abwertenden Ton gegenüber dieses Ansatzes enthalten ("jeder Anfänger", "Kindergarten" )
Wie gesagt ist daran auch absolut nichts auszusetzen. Nur ist das für mich halt irgendwie nicht gezieltes Hechtangeln. Wenn 3-4 Boote vor dir den Spot schon besucht haben, dann wird dein Fangerfolg an dem Spot gegen Null tendieren. Zumal viele kleinere Hechte als 'Zusatz' beim Eglifischen an den Haken gehen.

Du musst dir natürlich auch grundsätzlich überlegen, ob du überhaupt möchtest derart gezielt (grosse) Fische zu beangeln und eher strategisch an die Sache ranzugehen - oder ob Rauswerfen an einer aussichtsreichen Stelle und 'hoffen' auf einen Fang dir mehr Spass bringt. Pelagisch fischen ist für mich zum Beispiel hart an der Grenze. Ich konzentriere mich derart stark auf alles drum herum (Bootspositionierung, Echo (2D, SideScan, 360er), Tiefenlinien), dass mir fast nur noch der Drill Spass macht und alles Andere des Angeltags aber irgendwie nicht mehr so richtig. Genau dasselbe mit Schleppen. Diese Technik- und Materialschlacht wäre mir schlicht zu anstrengend und wenn dann mal alles ausgelegt ist: viel zu langweilig.

Selbst Felchelen mit Echo ist für mich nicht dasselbe wie ohne. Um einen guten Spot zu finden ist das Ding fast unabdingbar, aber sobald ich geankert habe, beobachte und fühle ich lieber meine Rutenspitze als wie besessen die gelben Signale auf dem Screen zu beobachten. Nur ists mit Echo halt viel erfolgreicher weshalb es doch (zu?) oft zum Einsatz kommt.
Philipp_studer hat geschrieben:
Fr 22. Mai 2020, 13:08
Apropos Hecht, weiss jemand wie und wo die Hechte im Alpnachersee (Obwalnder und Nidwaldnerteil) stehen und von was sie sich derzeit ernähren?
Die Krauthechte stehen dort wo sie auch DonMiguel beangelt ;) Derzeit dürften Sie sich von all der Brut und Felchen ernähren - allerdings habe ich beim letzten entnommenen Hecht nur einen kleinen Artgenossen im Magen gefunden.
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von miichii » Mi 15. Jul 2020, 15:14

Hallo zusammen,

ich habe hier auch etwas mitgelesen und einiges auf dem Bielersee versucht. Lief auch nicht schlecht und ich konnte einige Hechte landen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass eigentlich alle Hechte einen leeren Magen hatten. Kannte ich vorher so nicht wirklich. Und das hat mich etwas erstaunt.
Was für mich ebenfalls speziel ist: Seit zwei Wochen fange ich nur noch untermassige Hechte. Ich habe in unterschiedlichen Tiefen geangelt (5m-10m) und die kleinen Hechte sind jeweils auf 10m Wasserteife auf den Köder geschossen. (mit Wobbler, Gummifisch und Spinner)
Läufts bei euch momentan ähnlich oder mache ich seit zwei Wochen grundsätzlich etwas falsch ? Ich möchte nicht so weitermachen und dabei untermassige Hechte verletzen oder ähnliches.
In den letzen Jahren hat es zu dieser Jahreszeit immer massige Krauthechte gegeben, dieses Jahr kein Biss in der nähe von Seegras.

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Swordfish » Mi 15. Jul 2020, 18:09

miichii hat geschrieben:
Mi 15. Jul 2020, 15:14
Seit zwei Wochen fange ich nur noch untermassige Hechte. Ich habe in unterschiedlichen Tiefen geangelt (5m-10m) und die kleinen Hechte sind jeweils auf 10m Wasserteife auf den Köder geschossen. (mit Wobbler, Gummifisch und Spinner)
Läufts bei euch momentan ähnlich oder mache ich seit zwei Wochen grundsätzlich etwas falsch ? Ich möchte nicht so weitermachen und dabei untermassige Hechte verletzen oder ähnliches.
Grössere Köder sind kein Garant für grosse Fische - aber in der Tendenz wirst du an einem Spinner viel mehr untermassige Hechte fangen als an grossen Wobblern oder Gummifischen. Insofern wäre mein Rat an dich, es mal mit Ködern mit mindestens 15cm zu versuchen.
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von miichii » Do 16. Jul 2020, 15:18

Swordfish hat geschrieben:
Mi 15. Jul 2020, 18:09
Grössere Köder sind kein Garant für grosse Fische - aber in der Tendenz wirst du an einem Spinner viel mehr untermassige Hechte fangen als an grossen Wobblern oder Gummifischen. Insofern wäre mein Rat an dich, es mal mit Ködern mit mindestens 15cm zu versuchen.
Das war auch mein erster Gedanke nach dem ersten Mal nur untermassige, habe auf 15cm Köder gewechselt doch die Hechte wurde nochmal kleiner.
Aber werde es weiter in diese Richtung versuchen und hoffen es steigen keine zu kleine Hechte mehr ein. Kann es sein, dass in diesem Jahr die massigen Hechte nicht wie üblich im Kraut sondern in grösserer tiefe sind ?

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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von Philipp_studer » Do 16. Jul 2020, 15:39

Hallo miichii

Diese Erfahrung habe ich diese Saison auch gemacht, dass im Freiwasser vor allem Hechte im Bereich 50 bis 65cm auf meine 20cm Gummifisch oder Swimbaits losgegangen sind. Mit 30cm Swimbait habe ich auch bereits probiert, aber mit diesem ging als Schneider nach Hause. Hier muss man hartnäckig sein und viel Ausdauer haben, um die grossen zu überlisten.

Grüsse
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von miichii » Do 16. Jul 2020, 16:34

Hallo Phillip

ich bin etwas beruhigt, dass es nicht nur mir so geht. Mit Hechten 50-65cm wäre ich zufrieden, diese kann man entnehmen und verletzt si nicht nur.
Mal schauen was sich bei mir ergibt, werde auf jeden Fall grössere Köder verwenden.

Grüsse
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Re: Pech (?) mit dem Hecht

Beitrag von miichii » Di 21. Jul 2020, 08:17

Hallo Zusammen,

hier noch ein kleiner Bericht vom Wochenende.
Ich habe mein Glück mit grösseren Ködern und schleppen in tiefen zwischen 7 und 15m versucht.
Kleinster Köder war 15cm und grösster 25cm. 6h schleppen brachten einen Hecht mit der Grösse von 35cm.

Grüsse
miichii

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