Leiden-schaft Seeforelle

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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Dural
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Dural » Mi 22. Apr 2015, 10:17

Und wie hat man die Geschwindigkeit im Griff?
Die meisten Anzeigen sind doch gar nicht genau genug, zudem Wind, Wellen und sogar die Strömung einen extrem grossen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat.

Ich habe kein Schleppboot, aber ich weis das es extrem schwierig ist seine Geschwindigkeit auf dem Wasser einzuschätzen. Ist es nicht viel mehr so dass erfahrene Schleppfischer es einfach im „Gefühl“ haben?

Ich könnte mir Vorstellen das ein Driftsack das Boot sicher stabiler und konstanter hält, aber ist ein Monotoner lauf bei richtiger Geschwindigkeit des Köder wirklich fängiger?

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Rutenhalter
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Mi 22. Apr 2015, 11:47

Ja das mit der genauen Geschwindigkeit ist mir bewusst und das die Spange bei leichter Erhöhung der Geschwindigkeit nicht mehr schön läuft musste ich auch schon schmerzlich feststellen.
Wenn ich beim Tempo zweifle, wird eine Seite eingezogen und kontrolliert. Muss aber sagen bis jetzt habe ich es recht gut im Griff, wenn man bedenkt das ich das Tempo immer am Vergaser einstelle zudem fahre ich nach Gehör , die kleinste Geschwindikeitsveränderung ist am Motor hörbar so das ich reagieren kann.

Letztes Wochenende war wieder nichts mit schleppen, der Wind war einfach zu stark :censored:
Die Tage auf dem Thunersee neigen sich dem Ende zu,ab 1. Mai ist das Boot wieder in seinem Heimathafen in Le Landeron.
Danach gehts dann noch bis ca Mitte Mai vom Ufer aus auf das begehrte Silber.
Gruß und Petri Heil

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Mi 22. Apr 2015, 12:02

Da meine Spangen im gleichen Geschwindigkeitsbereich schön laufen nehme ich jetzt eine alte Rute zusätzlich aufs Boot, so kann ich direkt testen ob sie noch schön laufen.
Ein Drifftsack wäre vielleicht eine Lösung aber ist mir nicht sympathisch.

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Loup
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » Mi 22. Apr 2015, 22:28

Ein Driftsack oder eine Drosselklappe bei der Schraube bringen nur etwas wenn der Motor nicht die gewünschte tiefe Geschwindigkeit zulässt.

Die Geschwindigkeit abzuschätzen am Motorengeräusch oder mit irgendwelchen kleinen Schilfstücken in Wasser werfen funktioniert nur sehr bedingt. Da kannst du deinem Motor 500 Stunden zuhören du wirst die Geschwindigkeit ob mit oder gegen den Wind nie genau bestimmen können.

Ich finde es besser eine Konstanz zu haben und gelegentlich absichtlich davon für kurze Zeit abzuweichen.

Köder laufen monotn wegen der Köder und nicht wegen der gleichbleibenden Geschwindigkeit.

Mit einem guten GPS und der Hand am Gas, kann man die Geschwindigkeit meist sehr genau einhalten.

Regelmässig erfolgreich sein beim Schleppfischen ist nicht ganz so einfach wie sich das viele Nichtschleppfischer vorstellen. Es ist viel mehr als nur eine gewisse Anzahl Köder durchs Wasser zu ziehen und zu hoffen gelegentlich einem Fisch zu begegnen.

Tage auf dem See ohne irgend einen Fischkontakt gehören beim Seeforellenschleppen dazu. Wer das nicht akzeptieren kann und will, soll Felchen, Egli oder Weissfische fischen, da ist in der jeweiligen Saison meist mit Fischkontakt zu rechnen.
Gruss vom Murtensee
Loup

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Rutenhalter
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » So 3. Mai 2015, 16:24

Weiter gehts .

24.4 Feierabend und das Weekend kann beginnen ,natürlich mit Fischen. Am See angekommen genehmige ich mir zuerst ein kühles Blondes.
Der Maifliegenschlupf hat begonnen, immer wieder werden Maifliegen von der Oberfläche gepflückt, die einen ganz fein, die anderen mit Sprungeinlagen.
Und dann sprang sie, 20 Meter vor meiner Nase. Woow was für ein Brocken. Rute zur Hand und gib ihm saures, nichts nada.
Ein Nachläufer (unterm.) wollte noch zuschnappen konnte es aber verhindern.
Ich versuchte alles aber meine Köder wurden ignoriert.

25.4 Letzter Schlepptag alles oder nichts.
Trotz schlechter Wettervorhersage wage ich mich auf den See. Kaum sind alle Brettchen draussen, rutscht das äussere schon nach hinten,
doch wenige Sekunden später kann sie sich befreien. :(

Begleitschutz oder Sabotage ?

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Die Zwei nervten echt . Zuerst mal 20 Minuten hinterher schwimmen, dann ein Flugmanöver nach vorne, natürlich haarscharf an den Schnüren
vorbei, 50 Meter vor dem Boot wird gelandet und gewartet bis ich kam. Das lief den ganzen Tag so !
Am Nachmittag schaffte es das Weibchen tatsächlich in beide Schnüre zu fliegen. Zum grossen Glück konnte sie sich nach der Bruchlandung selber befreien und die Brettchen blieben auch noch dran.
Trotz des Zwischenfalls gaben die beiden nicht auf.

Résumé :
Das war meine 1.Seefo-Schlepp-Saison,mein Ziel mindestens eine Seefo zu fangen und wenn sie untermassig wäre, wurde klar übertroffen..

Graved


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Lecker

30.4 Erneuter Versuch vom Ufer, diesmal mit 2 Ruten bewaffnet. Zuerst mit Wobbler und Löffel doch die Seefos haben nur Augen für die Maifliegen.
So versuchte ich es mit der Spirorute.
2. Wurf, Päng, kleine Seefo, läuft ja wunderbar. Es folgten noch zwei Fehlbisse.

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2.5 Am Abend noch an den See, trotz Regen und Wind die Maifliegen sind da, und die Fische auch. Nach einer Stunde ohne Kontakt wechsle ich die Fliege.
Goldrichtige Entscheidung

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Gruss und Petri

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gonefishing
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von gonefishing » So 3. Mai 2015, 21:35

Petri zur Maifliegen-Seefo!

Fängt doch jemand mit der j:son, habe bisher keine guten Erfahrungen mit der Fliege gemacht und auch nichts gutes gehört.
Gruss, Mattu

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Rutenhalter
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Di 5. Mai 2015, 12:29

Danke Mattu
Kann mich nicht beklagen , hatte an diesem Abend noch 2 weitere Bisse auf die J son, blieben aber nicht hängen. Wie läufts bei dir?

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von MS Tripper » Di 5. Mai 2015, 16:00

J:son sucks!!! vorallem wenn andere damit fangen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Optisch wunderbar, zum fischen sehr durchschnittlich, aufgrund der Folienflügel sehr windanfällig und mit der Tendenz umzukippen. Und die anti-Drall Dinger könnt ihr getrost im Regal liegen lassen :wink:

Petri zum geilen Fliegenfötzel :v:
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Beni » Di 5. Mai 2015, 16:43

Petri Heil zur Fliegen-Seefo :mrgreen: :v: :thx:

Gruess Beni
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gonefishing
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von gonefishing » Fr 15. Mai 2015, 22:32

Rutenhalter hat geschrieben:Wie läufts bei dir?
Lief eigentlich nicht schlecht, aber ohne zählbaren Erfolg. Kleine gefangen, sehr grosse verloren und mehrmals gute Fische anwerfen können die aber nicht genommen haben.
Bis vorgestern Abend, wollte eigentlich gar nicht mehr gehen aber das Wetter sah zu vielversprechend aus. Und da hatte ich dann das Glück das mir die Wochen vorher gefehlt hat. Nur einen Fisch steigen sehen, nur einen Wurf gemacht...

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Gruss, Mattu

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Beni » Sa 16. Mai 2015, 09:54

Petri Heil zum Traum-Silber.. sehr schöner Fisch :v: :D
Gehe jetzt gerade auf den Bodensee, um (seefo-) Silberbarren zu finden :mrgreen:

Petri-Gruess Beni
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » Sa 16. Mai 2015, 13:07

Gratulation Mattu.
Blitzblankes Silber und das beim ersten Wurf!!!! (am diesem Tag)
Gruss vom Murtensee
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von MS Tripper » So 17. Mai 2015, 11:20

Die hast du dir auch verdient :!: schade ist sehr maifliegenspuk so schnell vorbei :? Wird mir fehlen die nächsten Monate... Gruß Tom
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Hecht86 » So 17. Mai 2015, 11:51

Gratulation zu den tollen Fängen.
Ich habe momentan auch zu kämpfen mit dem Seeforellen bin fast 20 mal am See gewesen und kein Fisch zu hause. Schön zu sehen das sich das ändern kann. Dein toller beitrag ist eine gute Motivations spritze.
Gruss und Petri Heil

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Lahnfischer » So 17. Mai 2015, 13:54

Sauber Mattu, feinstes Silber... :up: :up: :up:
Gruß Thomas

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