Leiden-schaft Seeforelle

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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Rolandus
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rolandus » Do 19. Feb 2015, 17:31

Schöner Fisch, toller Bericht, geile Fotos !
Deine Freundin musste aber sicher ab und zu auch das Ihre beitragen, damit zwischendurch das Fieber wieder runterging :mrgreen:
ROLANDUS
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Sa 21. Feb 2015, 18:51

Petri Dank

Wieder ist eine Woche vorbei. An zwei Abenden versuchte ich mein Glück vom Ufer. Donnerstag mit Wander und Flutterstick jedoch kein Biss.Am Freitag durfte der Wise Minnow zeigen was er kann , und er kanns ! Zur späten Stunde kam der Biss , doch ich Vollpfosten war in Gedanken schon im warmen Auto,ganz klar verbockt. Ich versuchte die Sefo noch durch eine schnelle Flucht und anschliesender Pause zu reizen, vergebens weg war sie.
Heute gings wieder mit dem Boot raus doch gegen Mittag wurde der Wind immer stärker und so wurde das schleppen mit meinem Leichgewicht zur Qual.
@Loup
Ein Autopilot wäre eine feine Sache doch denke ich wäre mein Boot zu leicht ( Aluboot)
und dann will ich noch ein Downrigger, Elektromotor, Ankerwinde und am Schluss brauche ich ein grösseres Boot :mrgreen:
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von FAX » So 22. Feb 2015, 10:06

Ein Autopilot ist die BESTE Investition. Ich habe meinen 15 Jahre
und kann es mir ohne nicht mehr vorstellen. Hobby pur.

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » So 22. Feb 2015, 13:10

FAX trifft den Nagel auf den Kopf.
Der Autopilot für einen Schleppfischer ist nach meiner Meinung das wichtigste Gerät auf dem Boot. Ob du mit Unterwasser- oder Oberwasserhunden, mit Brättli, Downrigger oder Tiefsee unterwegs bist ob du ein Echolot der neusten Generation mit Riesenbildschirm hast, spielt alles eine untergeordnete Rolle, der Autopilot macht das Fischen einfach angenehmer und sicherer. Ich würde wohl nicht mehr Schleppfischen ohne!!!!!!
Gruss vom Murtensee
Loup

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Zürcher Schleikmafia » So 22. Feb 2015, 15:25

Der Autopilot ist eine super Sache! Doch nach unserer Erfahrung werden die Bisse durch das gerade Fahren ganz klar weniger!
Hat jemand ändlichr Erfahrungen gemacht?
Wir fahren mittlerweile wieder ohne Autopilot....

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von obelix » So 22. Feb 2015, 16:24

ist abhängig davon was für köder/löffel du fährst.....

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Sa 11. Apr 2015, 18:05

Vom März gibt es nicht viel zu erzählen,3mal vom Ufer 3 mal ohne Fischkontakt .

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Am 7.3 gings bei schönstem Wetter auf Schlepptour.
Nach 9 Stunden kam der Biss , doch der dicken Schönheit fehlten noch 2 cm.

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Der April macht was er will und ich will Silber !


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Donnerstagnachmittag frei genommen und ab auf den See.
Motor starten , Gang einlegen danach Standgas auf 3kmh einstellen , Köder testen und schon kanns losgehen.

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19.00 Uhr das innere linke Brättli knallt nach hinten. Wow ! Genau so habe ich mir das vorgestellt.
Kaum habe ich die Rute in der Hand, kommt die Seefo mit einem gewaltigem Sprung aus dem Wasser.
1. Gedanke : Jööh ist das eine kleine Forelle.
2 .Gedanke : Eine Seefo die spring ist massig.
Ok. raus damit, dann weiss ich mehr. Brättli aushängen, Kontakt aufnehmen und schon kam eine schöne Flucht, ooh ja die hats .
Vorsichtig drillte ich den Fisch bis zum 1. Blei, kaum ausgehängt setzt die Seefo zum 2. Sprung an, doch ich kann sie überzeugen es zu unterlassen, nach dem lösen des 2.Bleis begann
der Kampf um die letzten Meter. Das Feumern ging diesmal nicht so leicht, doch beim 3. Versuch habe ich es doch noch geschafft.

Et voila

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Und was haben wir gelernt ? Kleine Fische werden beim Drillen immer grösser :lol:


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Heute gabs noch eine Untermassige , nach 13.00 Uhr musste ich wegen starkem Wind Abbrechen.

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » Sa 11. Apr 2015, 20:41

Sehr schöner Fisch mit extrem vielen schwarzen Flecken. Gratulation
Gruss vom Murtensee
Loup

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von GsusFreaK » So 12. Apr 2015, 13:31

Gratuliere zum THuner Silber!
Hab gestern morgen auch nach ein paar Jahren meine ersten Seefo Schleppstunden investiert, jedoch noch ohne Kontakt.
Als ichs das letzte mal versuchte, brauchte ich um die 25 Stunden für die erste, war ein ganz passabler Wert. Schauen wir mal, ob ichs bis mitte Mai noch schaffe eine zu überlisten :wink:
Gruss Flo

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von habakuk » So 12. Apr 2015, 15:28

Wenn eine Sefo springt ist sie massig? Papa Loup, ja der da zwei Posts weiter oben, sagt immer eine Sefo die NICHT springt und tief bleibt ist gross! :wink: danke für den bericht und petri zur schönen Sefo!
Darf ein Vegetarier Schmetterlinge im Bauch haben?

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Flümi » So 12. Apr 2015, 20:07

Gut erzählt und gelungene Fotos. Petri und merci für den Bericht :D
Gruss, Stefan
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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Mo 20. Apr 2015, 16:01

Petri Dank
habakuk hat geschrieben:Wenn eine Sefo springt ist sie massig? Papa Loup, ja der da zwei Posts weiter oben, sagt immer eine Sefo die NICHT springt und tief bleibt ist gross! :wink: danke für den bericht und petri zur schönen Sefo!
Ja da hat Papa Loup auch recht,eine grosse Seefo hat auch genug Power und Ausdauer um abzutauchen.
Was ich sagen will und das sind meine Erfahrungen,ich habe noch nie erlebt das eine Untermassige aus dem Wasser springt ,und wenn sie sprangen waren sie alle massig.

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » Mo 20. Apr 2015, 20:47

So genau kann man das nicht sagen.
Wenn eine Forelle beim Schleppfischen, ob vor oder nach dem ersten Sprung, in die Tiefe abtaucht ist sie gross, das ist einfach so. Eher in den 70er als in den 60er Grösse.
Forellen unter 45 cm springen wenn überhaupt, meist erst im Frühling bei leicht höheren Wassertemperaturen, also zwischen 10 und 14 Grad und sehr hoch gefischt. Du hast recht, dass eine Forelle aber meist über dem Schonmass liegt, die springt, das sind auch meine Erfahrungen.
Uebrigens, eine schöne Spange hast du da, wie schnell fischt du sie.
Gruss vom Murtensee
Loup

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Rutenhalter » Di 21. Apr 2015, 21:10

Das mit der Geschwindigkeit ist so eine Sache bei mir , da meine App keine Komastellen angibt. irgendwo zwischen 3-4 kmh wobei 4 kmh doch schon zu schnell ist.

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Re: Leiden-schaft Seeforelle

Beitrag von Loup » Mi 22. Apr 2015, 08:41

Wer regelmässig Erfolg haben will beim Sefoschleppen muss nach meiner Meinung die gefahrene Geschwindigkeit im Griff haben. Gerade mit Perlmuttspangen die manchmal nur in einem sehr eng begrenzten Geschwindigkeitsbereich spielen werden Köder lange Zeit durchs Wasser gezogen die einfach nicht mehr gut spielen und keine Fische fangen.
Obwohl ich auch sicher 20 Jahre auf Forellen geschleppt habe ohne genaue Geschwindigkeit, möchte ich diese Kontrolle Heute nicht mehr missen.
Gruss vom Murtensee
Loup

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