Fragen zum Eisfischen....

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perch300
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Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von perch300 » Do 17. Nov 2016, 16:44

Hallo zusammen

Ich möchte diesen Winter öfters Eisfischen gehen. Darum möchte ich mir meine eigene Ausrüstung kaufen , wenns nicht zu teuer wird :wink:. Ich habe schon ein wenig recherchiert und weiss das die Rute nicht zu lang sein sollte. Ich habe mir eine so um die 60-80cm vorgestellt. Ich habe auch gehört, das man Monofil als Hauptschnur verwenden sollte da dieses weniger schnell einfriert als geflochtene. Stimmt das und was für einen Durchmesser sollte es haben ? Ist das " Wurfgewicht " bei einer Eisrute auch ausschlaggebend ? Man soll auch darauf achten das die Rutenringe gross sind, das sie nicht so schnell das frieren...
Könnt ihr mir vielleicht eine Rute empfehlen?
Nun weiter zur Rolle. Muss man da auch auf etwas spezielles achten oder kann man eine normale 1000 Statio dran machen ?
Und zu guter letzt der Eisbohrer. Habt ihr da vielleicht auch eine Empfehlung parat ? Würde ein Bohrer reichen , der ein 15cm loch (im Durchmesser) und 60cm (tief) bohrt ?

Ich danke euch fürs durchlesen und für eure Antworten !

Gruss und Petri

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Flümi
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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von Flümi » Do 17. Nov 2016, 18:40

Das Problem bei der Schnur ist nicht nur das Gefrieren, sondern auch, dass die Geflochtene gegen Abrieb viel empfindlicher ist. Wenn die Fische umherschwimmen, kratzt die Schnur am Eisloch oben und unten.

Ich habe 2 Eisruten. Eine ist um 80cm, eine um 90cm. Die eine billig bei Askari und die andere für nen Fünfliber bei einer Fischerbörse erworben. Ich habe erst einmal, vor vielen Jahren mal, auf dem Eis gefischt und damals noch mit normalen Ruten. Die 90cm Eisrute habe ich dieses Jahr, als ich mit dem 5-Jährigen Junior vom Bruder am Wasser unterwegs war, schon mal auf Egli getestet. Ich finde die Aktion von beiden Eisruten furchtbar und sie sind mir viel zu kurz. Sie sind auch oberhalb vom Griff so dermassen dünn, dass ich immer Angst habe, dass sie dort knicken wie Zahnstocher. Wenn ich wieder mal Eisfischen gehen sollte und eine neue Rute extra dafür kaufen würde, dann würde ich persönlich lieber etwas um 1.20 bis 1.40m haben wollen. Aber das ist nur meine Meinung und Geschmäcker sind ja auch verschieden.

Ausserdem habe ich mal von dieser http://www.duel.co.jp/products/armored-f-pro die 0,18mm (9kg) und die 0,09mm (3kg) gekauft. Das ist mit Fluorocarbon ummanteltes Braid. Die Dicke habe ich extra wegen dem Eisfischen und Spinnfischen auf SeeFo bei Extremtemperaturen gekauft. Die Dünne ist für das UL-Fischen auf Egli. Da ich aber noch keine freie Spule hatte, bzw. weil ich auf der einen leeren Spule ein Näggi gefunden habe und diese somit tabu ist, konnte ich die Dicke noch nirgends aufspulen und austesten. Die Dünne aber schon. Ging bis jetzt wunderbar. Fast wie Mono, aber ganz ohne Dehnung wie hochwertigstes Braid halt.
Gruss, Stefan
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perch300
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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von perch300 » Do 17. Nov 2016, 18:50

Hallo Flümi

Danke für deine rasche Antwort ! Gibt es denn keine kurzen Eisruten mit Spitzenaktion ? Jenzi ist anscheinend führend auf diesem Markt hab einige kurzen Eisruten von ihnen gesehen.
Was benützt du für eine Rolle und was für einen Bohrer ?

Gruss und Petri

perch300
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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von Flümi » Fr 18. Nov 2016, 00:02

Das Eisfischen ist 11 Jahre her. War in einer Gruppe unterwegs und brauchte selber keinen Bohrer mitzunehmen.

Ich würde eine 2000-2500er Rolle benutzen. Auf einer 1000er ist ja kein Platz für eine ordentliche Schnur? Und vielleicht fischst du auch mal an einer Ecke, wo es 50m tief ist? Und was machst du, wenn ein metriger Kanadier beisst und Schnur abzieht?

Lieber andere Antworten abwarten. Ich bin beim Eisfischen auch "nur Anfänger" ;)
Gruss, Stefan
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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von primus » Fr 18. Nov 2016, 09:04

Wo und mit welchen Methoden willst du Eisfischen?
Das beeinflusst die Rutenwahl auch stark.
Hegen, tiroler, dropshot......???
Gruß und Petri

Manu

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von Würmlibader » Fr 18. Nov 2016, 09:36

also ich hab von 2 billigen eisfischrütchen von jenzi (ca 60cm) auf eine 1.60er felchenrute von interfish gewechselt. war eine der besten entscheide überhaupt. die feinen ringe kann man anfangs ein bisschen einfetten und dann halt anhauchen, wenns gefrieren sollte.
als rolle reicht eine 1000er völlig, flümi.
sonst dürftest du ja auch nicht mit deinem UL-Zeugs am bielersee auf egli fischen, da jederzeit ein kapitaler hecht oder ein 2m-Wels anbeissen könnte :!: :wink:

dass beim eisfischen (jedenfalls im KT BE) ein dicker brocken dran geht, ist leider extrem selten.
Melchsee und wo sonst anständige fische besetzt werden, so siehts dann vielleicht etwas anders aus
Regel 1: nicht fischen zu gehen, ist immer die FALSCHE Entscheidung...!

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von alpfish » Fr 18. Nov 2016, 13:10

Ich finde Ruten von etwas mehr als einem Meter wesentlich besser zum Eisfischen. Besonders wenn man aktiv fischt. Bei den kürzeren Ruten hat man viel weniger Reserve: da sieht man dann den Fischer mit hochgehaltener Rute, oder raschen Schritten weg vom Loch, damit noch Kontakt zum Fisch gehalten werden kann. Wenn ein grösserer Fisch abzieht hat auch hier eine längere Rute den besseren Dämpfungswert. Die Bremse der Rollesollte gut vor eingestellt sein.
Persönlich bevorzuge ich diese Rolle hier:

Bild

Hier kann man sehr gut mit dem Daumen bremsen.
mit Gruss alpfish

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von Giacomo » Fr 18. Nov 2016, 15:15

Super interessanter Beitrag,werde ihn definitiv verfolgen.
Was halten denn die Leute davon mal einen eisfischen Tag zu organisieren wo sich erfahrenen sowie unerfahrene Eisfischer treffen?
Würde mich auch anschliessen, jeder könnte was mitbringen paar Würstchen Steaks etc ( nebenbei hätte noch einen tollen Lotus Grill der leicht zu transportieren ist )und dann zusammen was essen und sich austauschen.

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von Würmlibader » Fr 18. Nov 2016, 20:32

als halberfahrener schliesse ich mich dabei eher nicht an ;)

a) bin ich beim eisfischen einfach am liebsten mit 1 oder 2 kumpels unterwegs
b) geh ich eh nicht dann wenn 200 leute auf dem see ihre löcher ins eis knarzen und
c) bin ich nicht unbedingt der, der den bequemen weg wählt... ;)

und d) geh ich wenns am weekend möglich ist, eh lieber felchelen... :mrgreen:
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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von mountain fisher » Sa 19. Nov 2016, 14:16

Hallo zusammen, würde gerne wissen ob sich jemand schon selber eine Eisfischerrute gebaut hat.

Eine Rute die auch was hermacht nicht einfach ein alte Rute umfunktioniert :) Also die Ringe selber auf den Blank gewickelt usw.

Habe in Deutschland ein Spezialist angefragt jedoch nur weil es das einzige war was ich zum Thema Rutenbau finden konnte.

Ich weiss das solche Ruten nichts kosten in einem Fachhandel, aber eine Rute die selber gebaut wurde, wäre ganz schön...

Danke für eure Rückmeldung 8)

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von gmischol » Sa 19. Nov 2016, 14:50

Zum Eisfischen verwende ich immer kurze Ruten, aus einem wichtigen Grund. Mit einer langen Rute stehst du zu weit weg vom Loch und kannst gerade einen grossen Fisch schlecht ins Loch ziehen. Häufig hängt dir der Köder am Rand des Eisloches an und weg ist der Fisch. Gute Eisruten können auch bei kurzer Länge sehr gut einen grossen Fisch parieren. Ich habe in meiner vergangenen "Eisfischer-Karriere" das Glück gehabt, fast jedes Jahr einen Fisch über 50cm zu fangen, der Grösste hatte sogar 75cm, und es war kein Problem mit der kurzen Eisfischerrute
Bezüglich der Schnüre, aus Schweden gibt es spezielle Schnüre fürs Eisfischen, das ist das Beste. Mit etwas Suchen findet man sich auch hier oder im Netz. Bei den Rollen verwende ich ganz normale Rollen wie zum Spinnfischen auch.

Ich würde mir heute aber nicht mehr viel vom Eisfischen versprechen. Leider wurde dieses Thema in den letzten Jahren so häufig durch die Presse geschleift, dass ein richtiger Hype entstanden ist. Ich erinnere mich an die Zeit vor etwa 10 Jahren, da man am Oeschinenensee die Eisfischer an einer Hand abzählen konnte und man regelmässig schöne Fische über 30cm fing. In den letzten Jahren waren es Immer mehr Eisfischer. Zum Teil waren es in gewissen Jahren an den ersten drei Tagen des Januars bis zu 700 Fischer auf dem See. Wenn nur jeder 2 Fische mitnimmt, sind schon sehr viele weg. Es wundert dann nicht mehr, dass das Fischen nicht mehr wirklich interessant ist. Einerseits werden die Fische mit 22cm abgeschlagen, andererseits werden durch die vielen Fischer auch zu viele Fische entnommen. Heute ist es so, dass Du vielleicht auf 30 Fische einmal einen fängst, der ein gutes Mass über 30cm hat. Nicht umsonst geht Bernhard am Eisfischertag nicht mehr auf den Oeschinensee, sondern an den Stockensee, wobei sie auch hier nicht viel gelobt haben. Genau gleich erging es mir und anderen Fischern auf dem Stockensee.
Von der Melchseefrutt kann ich auch nicht viel Besseres berichten. Ich war in den letzten drei Jahren insgesamt sechsmal oben. Die Fische, die ich gefangen habe, könnte man fast an einer Hand abzählen. Machnmal wurden in der Gruppe von vielleicht 12 Fischern ein paar wenige Fische gefangen.
Solange das Eisfischen so eine Massenveranstaltung ist, werde ich es sein lassen, oder vielleicht einmal im Winter nach Schweden oder Amerika zum Eisfischen gehen.

Gruss

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von perch300 » Sa 19. Nov 2016, 20:30

primus hat geschrieben:Wo und mit welchen Methoden willst du Eisfischen?
Das beeinflusst die Rutenwahl auch stark.
Hegen, tiroler, dropshot......???
Ich würde mit Naturködern an der Hegene und auch mal mit einem Gummi fischen. Die Eisruten sind bei der Aktion mit Medium,ExtremX und so weiter angeschrieben. Was versteht darunter, starre oder weiche Spitze ?
Bin immernoch unsicher wegen der Länge, alle sagen was anderes :wink:
Hat niemand eine Eisrute die er weiter empfehlen kann ? Die Jenzi "Wakasaki" gefällt mir ganz gut, kennt ihr die vielleicht ?
Gruss perch300

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von alpfish » Sa 19. Nov 2016, 23:41

gmischol hat geschrieben:Zum Eisfischen verwende ich immer kurze Ruten
erst dachte ich du schreibst von Längen zwischen 50 und 75 cm :lol:

finde aber keine Angabe über die Länge die du verwendeste/empfehlen würdest. Ich verwende ja auch kurze, aber wie kurz ist bei dir kurz?
mit Gruss alpfish

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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von gmischol » So 20. Nov 2016, 09:27

Ja, es sind Ruten von 50-75cm Länge, so kann ich ohne Probleme nahe am Loch stehen und sehe den Fisch, wenn er ins Loch kommt

Gruss


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Re: Fragen zum Eisfischen....

Beitrag von alpfish » So 20. Nov 2016, 18:32

gmischol hat geschrieben:Ja, es sind Ruten von 50-75cm Länge

Hmm, wenn bei mir der Fisch die Länge der Rute hat, habe ich ein Problem.... dann wäre das Loch zu klein :D

meine Ruten sind so 1 bis 1.4 m . Ich stehe ca 1m vom Loch entfernt und kann die Rutenspitze exakt über dem Loch platzieren. Die meisten Ruten sind selbstgemacht aus alten Ruten verschiedener Stärken. Dann habe ich mal eine kurze Garbolino Rute von 1.5 m Länge gekauft. Die hat jetzt noch 1.4 m nachdem die Spitze abgebrochen ist... Würde sagen länger sollten sie nicht sein. Es ist eine UL-Rute von 5 g Wurfgewicht mit relativ grossen Ringen. Aus meiner Sicht genügen solche Ruten in den allermeisten Fällen. Die Zielfische sind natürlich nicht die seltenen Grossräuber. Aber auch ein solcher kann mit guter Taktik und genügend grossem Loch gemeistert werden. Den Fisch in das Loch zu führen ist sicherlich ein sehr heikler Moment, hier muss man rasch reagieren wenn der Fisch querstellt und abzieht. Gerade da finde ich eine längere Rute im Vorteil. Ich fische sehr selten mit mehr als einem Köder. Dann kann sich auch kein Haken am unteren Eisrand einhaken.
mit Gruss alpfish

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