Vorfachlänge Fluorocarbon bei Geflochtener

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forellenfreak

Vorfachlänge Fluorocarbon bei Geflochtener

Beitrag von forellenfreak » Di 17. Feb 2015, 22:44

Hallo zuammen

Werde dieses Jahr das erste mal mit geflochtener Schnur in den Bergseen fischen. Habe vorhher 5 Jahre lang immer nur mit Mono gefischt. Wenn es jedoch etwas windet geht der Kontakt sehr schnell verloren.

Wie lange macht ihr das Vorfach.....insbesondere an Bergseen? Ich habe eine Varivas Super Trout 0.10 drauf. Ich dachte dass ich da ein ca 3m 0.23er Seaguarfluorocarbonvorfach montiere. Oder ist das evtl etwas zu lang? Ich fische immer aktiv sehr hart über Grund mit Köfi usw. Ich dachte ein 3m Vorfach ist weniger auffällig, bietet viel besseren Abriebsschutz, und wenn man Hänger hat dass man ca noch 2m übrig hat ohne gleich neu zu montieren......Ein 23er Vorfach sollte auch noch gut durch die kleinen Ringe flutschen. Was empfiehlt Ihr mir....ist diese Montage geeignet ?

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Re: Vorfachlänge Fluorocarbon bei Geflochtener

Beitrag von SbiroBass » Di 17. Feb 2015, 23:47

Fische zwar nicht an Bergseen, aber ich mache es so bei sehr klarem Wasser auf Forellen und Egli. So ist man recht unauffällig unterwegs, da man mit Geflochtener meistens nur 1m Vorfach nimmt kann das lange Vorfach ein Vorteil sein. Und mann hat einen kleinen Puffer wegen der Dehnung.

Seaguar kann ich weiterempfehlen. Gute Bissausbeute und im Vergleich zu anderem FC hat es eine gute Knotenfestigkeit. Dafür kostet es aber auch mehr.
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gonefishing
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Re: Vorfachlänge Fluorocarbon bei Geflochtener

Beitrag von gonefishing » Mi 18. Feb 2015, 07:53

Beim Seeforellenfischen nehme ich eine Vorfachlänge von ca. 3-3.5m Länge. Nicht unbedingt weil ich glaube dass es fängiger wäre als ein Vorfach von 1.5m Länge sondern aus folgenden Gründen:
- Habe die dünne sehr glatte Geflochtene beim Werfen nicht gerne am Finger, beim Dauerwerfen mit häufig etwas aufgeweichter Haut schneidet die Geflochtene schnell durch die Haut und dann kann man ein paar Tage gar nicht mehr Werfen. Daher wähle ich die Vorfachlänge so dass der Verbindungsknoten Geflochtene-Vorfach (verbesserter Albright) beim Werfen gerade so auf der Rolle liegt
- Bei etwas schwereren Ködern entstehen bei der Auswurfbewegung kurzfristig ziemliche Kräfte, die bei einem kurzen Vorfach voll auf den Verbindungsknoten wirken, was dazu führen kann dass die Geflochtene das Mono mit der Zeit abschnürt. Liegt der Verbindungsknoten hinter dem Wurffinger auf der Rolle wirken diese Kräfte nicht auf den Knoten
- Das lange Vorfach bildet einen guten Puffer, der vor allem bei Fischen mit weicherem Maul in der heiklen Phase vor der Landung den Unterschied ausmachen kann ob der Fisch ausschlitzt oder nicht. Ich verwende daher auch sehr dehnbares Mono als Vorfach.
Gruss, Mattu

Anstatt zu jammern dass wir nicht all das haben was wir wollen sollten wir dankbar sein dass wir nicht all das bekommen was wir verdient hätten. (Dieter Hildebrand)

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