Felchenpimpen im Sommer

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Marmei
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Felchenpimpen im Sommer

Beitrag von Marmei » So 3. Aug 2008, 00:52

Ich frage mich, weshalb bei uns im Klöntalersee 850müm im Sommer keine Boote mehr auf dem See stehen und die zahlreichen Felchenfischer ihre Hegenen nicht mehr heben und senken....ist es weil die Felchen in der Schwebe seien wie mir die anderen Fischer sagten oder beissen sie bei uns nur im April und Mai??? In der Schwebe könnte man sie doch auch fangen wie bei euch im Bielersee oder Zürisee? Könnte ich auch ohne Echolot die Felchen finden???
Ich weiss eigentlich sollte man das ganze Jahr Felchen fangen können, bei uns macht man das aber nur im April und Mai....
Freue mich auf Anregungen

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gonefishing
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Beitrag von gonefishing » So 3. Aug 2008, 07:38

Seltsam... Fangen lassen sie sich bestimmt, aber sie erstmal finden...
Ist ein Echolot bei euch nicht erlaubt?
Gruss, Mattu

Anstatt zu jammern dass wir nicht all das haben was wir wollen sollten wir dankbar sein dass wir nicht all das bekommen was wir verdient hätten. (Dieter Hildebrand)

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rasch
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Beitrag von rasch » So 3. Aug 2008, 12:16

Hallo Marmei

versuchs doch mal mit der Zapfenmontage auf die Felchen. So kannst schön gemütlich die Tiefe ausprobieren und sollte etwas Beissen kannst Du die Nymphen
ganz genau wieder in der richtigen Tiefe anbieten.
Ich würde es mal mit 25 - 30gr Blei und einem entsprechenden Zapfen versuchen, steigt der Felchen hakt er sich durch das Bleigewicht selbst und der Zapfen fällt um.
Forellen und Saiblinge könnten dabei auch noch gefangen werden.
Gruss & Petri
wäre Fischen einfach ... es würde Fussball heissen
rasch

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gonefishing
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Beitrag von gonefishing » So 3. Aug 2008, 13:56

Da muss ich rasch jetzt widersprechen...
Ich fische zwar sehr gerne mit Felchenzapfen, zum Suchen der Fische finde ich es aber suboptimal.
Wenn ich einen Verdacht habe wo sich die Fische aufhalten, oder wo sie sporadisch vorbei kommen ist der Zapfen hervorragend.
Aber das Umstellen der Tiefe ist, vor allem wenn man am Grund fischt und dieser unregelmässig ist, doch relativ zeitintensiv. Dementsprechend viel Zeit verliert man mit Stopper verschieben, auswerfen, einholen... und fischt nicht.
Vor allem wenn man verschiedene Tiefen absucht ist man mit der Zupfrute wesentlich schneller. Ich lasse immer bis zum Grund ab, probiere eine Zeit und kurble 3 Kurbelumdrehungen (entspricht bei mir ca. 2m=Gambenlänge) ein. Habe ich irgendwo einen Biss, lasse ich wieder bis zum Grund ab, und hole die 3,6,9... Kurbelumdrehungen ein.
Platzwechsel ist mit dem Boot auch zeitintensiv. Evtl. mal an einem Tag mit minimaler Drift vom nicht verankerten Boot versuchen.
Gruss, Mattu

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Pebecke

Beitrag von Pebecke » So 3. Aug 2008, 22:32

Hallo,
ich stimme teilweise Mattu zu.
Das Suchen mit der Zapfen Montage ist nicht das Idealste. Man kann zwar eine Hegene von zB. 3 m Länge montieren und auch wenn die Tiefe bekannt ist, wo die Felchen stehen, durch treiben lassen in der Schwebe, grosse Bereiche absuchen, doch.. er hat recht, das es schneller geht mit der Zupfe.
Wenn kein Echolot erlaubt ist, besteht immer noch die Möglichkeit, sich einmal die Zeit zu nehmen, ohne Angelgerät und nur mit dem Echolot raus zu fahren und einmal stand Tiefe und Orte zu begutachten.
Um eine ungefähre Vorstellungen der Situation zu haben.
hat man die ungefähre Tiefe in der die Felchen stehen - macht der Felchenzapfen durchaus Sinn, da er ja speziell für die Felchen in der Schwebe ( und im Freiwasser ) gedacht ist.
Besonders aufregend ist die Zapfenfischerei jedoch nicht - so das auch ich lieber mit der Zupfe ( wir dürften bei uns mit 3 Ruten Hegenen ) und meistens nur noch mit der Zupfe fische.


Ich biete mich gerne einmal an.

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