Street- Fishing
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Lukio
Re: Street- Fishing
Alle diejenigen die sich über die Urbanhipsterfischerdudes aufregen, sollten mal runterkommen, denn das Freiangelrecht in der Schweiz und viele (nicht alle) derjenigen die das nutzen sind kaum besser. Statt dass wir uns hier über das was da oben in Berlin abläuft (wiedermal) in die Haare kriegen sollten mal alle proaktiv werden und die vielen Freiangler die vor Ort oftmals genauso Waidmannsungerecht fischen auf den richtigen Pfad bringen.
Zu den Urbanfischer oder Streetfischern zähle ich mich gewiss nicht, aber bin letztes Jahr oft mit Rucksack und einer leichten Rute an den SZ und Umgebungsseen entlang gewesen, was man da nicht alles sieht! Ein paar mal hatte ich die Möglichkeit Jungfischern behilflich zu sein einen Fisch sauber abzuhaken, zu vermessen oder diesen gesetzeskonform zu versorgen.
Sachen die ich desöfteren beobachtet habe:
1) Untermassige oder unerwünschte Fische werden einfach noch zappelnd ins Gebüsch geworfen und ihrem Schicksal überlassen (Vogelfutter?)
2) Sauber abhaken mit Arterienklemme oder Hakenlöser ist diesen "Kollegen" unbekannt, es wird gezerrt gezupft oder mit dem Messer rausgefudelt
3) Müll und speziell Angelmüll wird geschickt ins Wasser deponiert
4) usw. - ich denke viele hier können von ähnlichen Begegnungen erzählen.
Persönlich find ich es wichtig ist dass man als Fischer auf diese Leute hierzulande zugeht und aufzeigt wie es richtiger wäre aber ohne arrogant oder aggressiv zu werden. Vorbildfunktion und so.
Zu den Urbanfischer oder Streetfischern zähle ich mich gewiss nicht, aber bin letztes Jahr oft mit Rucksack und einer leichten Rute an den SZ und Umgebungsseen entlang gewesen, was man da nicht alles sieht! Ein paar mal hatte ich die Möglichkeit Jungfischern behilflich zu sein einen Fisch sauber abzuhaken, zu vermessen oder diesen gesetzeskonform zu versorgen.
Sachen die ich desöfteren beobachtet habe:
1) Untermassige oder unerwünschte Fische werden einfach noch zappelnd ins Gebüsch geworfen und ihrem Schicksal überlassen (Vogelfutter?)
2) Sauber abhaken mit Arterienklemme oder Hakenlöser ist diesen "Kollegen" unbekannt, es wird gezerrt gezupft oder mit dem Messer rausgefudelt
3) Müll und speziell Angelmüll wird geschickt ins Wasser deponiert
4) usw. - ich denke viele hier können von ähnlichen Begegnungen erzählen.
Persönlich find ich es wichtig ist dass man als Fischer auf diese Leute hierzulande zugeht und aufzeigt wie es richtiger wäre aber ohne arrogant oder aggressiv zu werden. Vorbildfunktion und so.
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Wasabi
Re: Street- Fishing
Hi Zäme.
So klar ist anscheinend das C&R in De auch nicht geregelt wie viele hier meinen.
Fisch und Fang hat extra einen mehrseitigen Artikel in der neusten Ausgabe
http://www.fischundfang.de/Heftvorschau ... gabe-20122
Auch wurde einer verklagt zu 25'ooo Euro. Die er aber nicht bezahlen musste....aber einen Anwalt musste der Fischer
Einschalten.....
So klar ist anscheinend das C&R in De auch nicht geregelt wie viele hier meinen.
Fisch und Fang hat extra einen mehrseitigen Artikel in der neusten Ausgabe
http://www.fischundfang.de/Heftvorschau ... gabe-20122
Auch wurde einer verklagt zu 25'ooo Euro. Die er aber nicht bezahlen musste....aber einen Anwalt musste der Fischer
Einschalten.....
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astacus
Re: Street- Fishing
wasabi, lies den thread und du wirst sehen, dass niemand gesagt hat, dass C&R in DE klar geregelt sei. dass das bundesdeutsche tierschutzgesetz beide interpretationen zulässt, wurde dargelegt, ebenso dass mit S-H offenbar das erste bundesland ein explizites verbot in planung hat.
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Arts
Re: Street- Fishing
Das C&R Thema sehe ich so.
In der Schweiz, ist es so geregelt, das wir Fischer noch eine Eigenverantwortung haben. Es ist zwar verboten, aber in gewissen Fällen nach eigenem ermessen erlaubt.
Das finde ich doch auch gut so. Aber die "Leitplanke" ist durch das Gesetz gegeben
Fschen hat mit Fangen zu tun. wenn ich Release, habe ich zwar gefangen, aber wozu gehe ich dann fischen?
Wenn wir den Fisch doch so sehr respektieren, warum fangen wir ihn, wenn nicht um ihn auch kulinarisch geniessen zu dürfen?
Tom
In der Schweiz, ist es so geregelt, das wir Fischer noch eine Eigenverantwortung haben. Es ist zwar verboten, aber in gewissen Fällen nach eigenem ermessen erlaubt.
Das finde ich doch auch gut so. Aber die "Leitplanke" ist durch das Gesetz gegeben
Fschen hat mit Fangen zu tun. wenn ich Release, habe ich zwar gefangen, aber wozu gehe ich dann fischen?
Wenn wir den Fisch doch so sehr respektieren, warum fangen wir ihn, wenn nicht um ihn auch kulinarisch geniessen zu dürfen?
Tom
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Wasabi
Re: Street- Fishing
astaus, nicht direkt hier in diesem thread, aber im FF allgemein wird das so vermittelt das DE "besser" geregelt sei als in CH. So habe ich das gemeint.astacus hat geschrieben:wasabi, lies den thread und du wirst sehen, dass niemand gesagt hat, dass C&R in DE klar geregelt sei. dass das bundesdeutsche tierschutzgesetz beide interpretationen zulässt, wurde dargelegt, ebenso dass mit S-H offenbar das erste bundesland ein explizites verbot in planung hat.
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rehlig4ever
Re: Street- Fishing
Arts, was hat das C&R-Verbot mit Eigenverantwortung zu tun? Meiner Ansicht nach gar nichts. Wovor schützt man die Fische denn mit dem C&R-Verbot? Vor einem zu langen Leben? Und welche Verantwortung liegt diesbezüglich beim Fischer?
Meines Wissens sind noch keine Fischbestände zugrunde gegangen wegen zu vielem Releasen, da finde ich das Wort Eigenverantwortung unangebracht.
Meines Wissens sind noch keine Fischbestände zugrunde gegangen wegen zu vielem Releasen, da finde ich das Wort Eigenverantwortung unangebracht.
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Arts
Re: Street- Fishing
Eigenverantwortung in dem Sinn, das wir entscheiden können ob es unser Zielfisch war, oder ob wir den Fisch als wertvolles Laichtier betrachten.
Der Gesetzgeber könnte ja auch für jeden Fisch Fangfenster definieren, so wäre es dann nicht mehr an uns zu entscheiden ob wir einen Fisch als wertvolles Laichtier ansehen.
Er könnte ja auch vorschreiben das jeder Fisch der das Schonmass hat und gefangen wird entnommmen werden MUSS. Egal ob Barbe, Winger...
Wenn es darum geht nur des Adrenalinkicks wegen zu fischen, finde ich hat man das falsche Hobby.
Da kann ich ja genausogut auch bei Rot über die Krezung fahren.
Ich schätze jeden Fisch den ich fange. Für mich gehört die Verwertung des Fanges zum Hobby. Die Zubereitung ist für mich die "Liebeserklärung an den Fisch"!
Ich erfreue mich einer Mahlzeit zu der ich stehen kann vom Fang über das Töten bis zum Genuss....
Ich wäre der erste der das Fischen an den Nagel hängen würde wenn wir nur noch C&R Fischen dürften!
Ein Bürokolleg Fischt, aber mag kein Fisch... Der betreibt nach wie vor konsequent C&R. Das finde ich völlig daneben
Ein Hobby betreiben und in Kauf nehmen das ein Tier nur zum Spass gefangen wird tststs..... Und dann noch von Respekt gegenüber dem Tier sprechen?
Und wenn C&R zu bessern fischbeständen führen soll? Man könnte ja strengere Entnahmevorschriften erlassen, tiefer Kontigente, höhere Schonmasse usw..
EDIT: Nüchtern betrachtet was nütz einem C&R Fischer einen guten Fischbestand? Er "nutzt" den Fisch ja nicht, er "benutzt" ihn
Tom
Der Gesetzgeber könnte ja auch für jeden Fisch Fangfenster definieren, so wäre es dann nicht mehr an uns zu entscheiden ob wir einen Fisch als wertvolles Laichtier ansehen.
Er könnte ja auch vorschreiben das jeder Fisch der das Schonmass hat und gefangen wird entnommmen werden MUSS. Egal ob Barbe, Winger...
Wenn es darum geht nur des Adrenalinkicks wegen zu fischen, finde ich hat man das falsche Hobby.
Da kann ich ja genausogut auch bei Rot über die Krezung fahren.
Ich schätze jeden Fisch den ich fange. Für mich gehört die Verwertung des Fanges zum Hobby. Die Zubereitung ist für mich die "Liebeserklärung an den Fisch"!
Ich erfreue mich einer Mahlzeit zu der ich stehen kann vom Fang über das Töten bis zum Genuss....
Ich wäre der erste der das Fischen an den Nagel hängen würde wenn wir nur noch C&R Fischen dürften!
Ein Bürokolleg Fischt, aber mag kein Fisch... Der betreibt nach wie vor konsequent C&R. Das finde ich völlig daneben
Ein Hobby betreiben und in Kauf nehmen das ein Tier nur zum Spass gefangen wird tststs..... Und dann noch von Respekt gegenüber dem Tier sprechen?
Und wenn C&R zu bessern fischbeständen führen soll? Man könnte ja strengere Entnahmevorschriften erlassen, tiefer Kontigente, höhere Schonmasse usw..
EDIT: Nüchtern betrachtet was nütz einem C&R Fischer einen guten Fischbestand? Er "nutzt" den Fisch ja nicht, er "benutzt" ihn
Tom
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rehlig4ever
Re: Street- Fishing
1. ...oder gar nicht erst ein solches Gesetz machen. Wobei mir schon bewusst ist, dass die Tierschutzlobby bei der Gesetzgebung vermutlich noch ziemlich mitgemischt hat.Arts hat geschrieben: 1. Er könnte ja auch vorschreiben das jeder Fisch der das Schonmass hat und gefangen wird entnommmen werden MUSS. Egal ob Barbe, Winger...
2. Wenn es darum geht nur des Adrenalinkicks wegen zu fischen, finde ich hat man das falsche Hobby.
Da kann ich ja genausogut auch bei Rot über die Krezung fahren.
3. EDIT: Nüchtern betrachtet was nütz einem C&R Fischer einen guten Fischbestand? Er "nutzt" den Fisch ja nicht, er "benutzt" ihn![]()
2. Ja, oder Bungeejumpen, Freeriden, Kitesurfen, Segeln, Biken oder sonst all
Sportarten bei denen Adrenalin freigesetzt wird, ohne dass man am Schluss ein "Produkt" in der Hand hat. Im
21.Jahrhundert sollte man akzeptieren können, dass es auch Fischer gibt, die aus anderen Gründen ausser dem Fisch auf dem Teller fischen.
3. Vielleicht häufigere Fangerfolge, wie dem Entnahme-Fischer auch?! Und wenn er eher was fängt ist er auch glücklicher, auch wenn er keinen Fisch nach Hause nimmt.
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TomTom
Re: Street- Fishing
Lukio hat geschrieben:Alle diejenigen die sich über die Urbanhipsterfischerdudes aufregen, sollten mal runterkommen, denn das Freiangelrecht in der Schweiz und viele (nicht alle) derjenigen die das nutzen sind kaum besser. Statt dass wir uns hier über das was da oben in Berlin abläuft (wiedermal) in die Haare kriegen sollten mal alle proaktiv werden und die vielen Freiangler die vor Ort oftmals genauso Waidmannsungerecht fischen auf den richtigen Pfad bringen.
Zu den Urbanfischer oder Streetfischern zähle ich mich gewiss nicht, aber bin letztes Jahr oft mit Rucksack und einer leichten Rute an den SZ und Umgebungsseen entlang gewesen, was man da nicht alles sieht! Ein paar mal hatte ich die Möglichkeit Jungfischern behilflich zu sein einen Fisch sauber abzuhaken, zu vermessen oder diesen gesetzeskonform zu versorgen.
Sachen die ich desöfteren beobachtet habe:
1) Untermassige oder unerwünschte Fische werden einfach noch zappelnd ins Gebüsch geworfen und ihrem Schicksal überlassen (Vogelfutter?)
2) Sauber abhaken mit Arterienklemme oder Hakenlöser ist diesen "Kollegen" unbekannt, es wird gezerrt gezupft oder mit dem Messer rausgefudelt
3) Müll und speziell Angelmüll wird geschickt ins Wasser deponiert
4) usw. - ich denke viele hier können von ähnlichen Begegnungen erzählen.
Persönlich find ich es wichtig ist dass man als Fischer auf diese Leute hierzulande zugeht und aufzeigt wie es richtiger wäre aber ohne arrogant oder aggressiv zu werden. Vorbildfunktion und so.
Ollas
hoffe mein bericht vermittle dir nicht das ich den eindruck habe, in berlin die fischer nicht korrekt fischen. Es regt sich auch niemand über die urbanfischer auf. Mir ist das im zusammenhang mit den streetfischern aufgefallen: Profiangler mit schönen geräten aber kein oder wenig fisch-und naturempathie. Ich wollte eigentlich mehr über das thema streetfishing erfahren. Das waren übrigens nette jungs. Aber halt jungs voll in der pupertät
Das mit dem müll und dem quälen der fische ist ein verbreitetes phänomen. Unabhängig der angler. Ob Bergseefischer in seen mit besatz, oder bachforellenfischer mit dem spinner, fliegenfischer, felchenfischer etc.. Offt sind es auch anfänger. Ich habe als neuling auch nicht immer alles korrekt gemacht. Könnte da beispiele nennen. Hat für mich etwas mit erziehung, eigenem wohlbefinden und sozialem umfeld zu tun und eben mit dem lernen. Bis man alles in seinem jop korrekt macht geht es ja auch jahre. Aber wer macht schon alles immer und überall korrekt.
Beni jesus?
Gruz tom
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astacus
Re: Street- Fishing
und dabei tiere quälen? einfach nur krank.rehlig4ever hat geschrieben:2. Ja, oder Bungeejumpen, Freeriden, Kitesurfen, Segeln, Biken oder sonst all
Sportarten bei denen Adrenalin freigesetzt wird, ohne dass man am Schluss ein "Produkt" in der Hand hat. Im
21.Jahrhundert sollte man akzeptieren können, dass es auch Fischer gibt, die aus anderen Gründen ausser dem Fisch auf dem Teller fischen.
sowas werde ich und die mehrheit der gesellschaft definitiv nie akzeptieren.
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Lukio
Re: Street- Fishing
Nei der Bericht war generell interessant/spannend und ich finde das es das Fischen als Hobby gut entstaubt und dem ganzen einen hippen touch gibt was nicht verkehrt ist.TomTom hat geschrieben: Ollas
hoffe mein bericht vermittle dir nicht das ich den eindruck habe, in berlin die fischer nicht korrekt fischen. Es regt sich auch niemand über die urbanfischer auf. Mir ist das im zusammenhang mit den streetfischern aufgefallen: Profiangler mit schönen geräten aber kein oder wenig fisch-und naturempathie. Ich wollte eigentlich mehr über das thema streetfishing erfahren. Das waren übrigens nette jungs. Aber halt jungs voll in der pupertätcool halt...eben sehr cool.
![]()
Genau das mein ich eben - wenn man sowas sieht ob Anfänger oder Semi-Pro dann halt auf die Leute zugehen und freundlich aufzeigen was man besser machen könnte im Sinne von Naturschutz und Umgang mit Tieren (Die Basics reichen ja - muss ja nicht immer wieder zu einer C&R diskussion ausarten!TomTom hat geschrieben: Das mit dem müll und dem quälen der fische ist ein verbreitetes phänomen. Unabhängig der angler. Ob Bergseefischer in seen mit besatz, oder bachforellenfischer mit dem spinner, fliegenfischer, felchenfischer etc.. Offt sind es auch anfänger. Ich habe als neuling auch nicht immer alles korrekt gemacht. Könnte da beispiele nennen. Hat für mich etwas mit erziehung, eigenem wohlbefinden und sozialem umfeld zu tun und eben mit dem lernen. Bis man alles in seinem jop korrekt macht geht es ja auch jahre. Aber wer macht schon alles immer und überall korrekt.
Nobody is perfect, nicht mal Jesus.TomTom hat geschrieben: Beni jesus?
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T-Rig
Re: Street- Fishing
Du als Jäger quälst ja auch Tiere oder willst du mir sagen dir gelingt immer ein Blattschuss?astacus hat geschrieben:und dabei tiere quälen? einfach nur krank.
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Schweizer Angler
Re: Street- Fishing
@ t-rig
keinem jäger gelingt der 100% blattschuss immer - aber wenn das tier angeschossen ist, ist der jäger zur nachsuche (wenn nötig mit wildhüter) mit anschliessendem endgültigem fangschuss verpflichtet (wenn er s nicht tut zahlt er massiv mehr busse als wir fischerlein, wenn wir z.b. den widerhaken nicht andrücken oder den fisch nicht sachgerecht töten).
es geht sicher auch asti nicht darum dass fische im einzelfall (laichtier etc.) abgehakt und releast werden, aber er und viele andere sehen einfach keinen sinn, fische zu fangen und prinzipiell jeden abzuhaken. nur um das eigene ego (gefallen am drill und den fotos) zu befriedigen. so gesehen ist der vergleich mit der jagd statthaft, wo gibts den jäger der einfach des knallens willen auf wild ballert, mit der betäubungsmunition würden sie ja wieder aufstehen (shot & release) - wer nicht hie und da mal einen fisch verzehren will, kann sich auch andere hobbys suchen, es gibt ja auch fischer-games für den pc, da kann man stundenlang drillen, 365 tage im jahr bei jedem wetter.
reines c&r ist/wäre aus meiner sicht genauso verwerflich wie jeder, den jeden fisch mit 0.00001mm über dem mindestmass abknüppelt nur um die fangsstatisk/den freezer zu füllen und am stammtisch damit zu bluffen.
gruss
sa
keinem jäger gelingt der 100% blattschuss immer - aber wenn das tier angeschossen ist, ist der jäger zur nachsuche (wenn nötig mit wildhüter) mit anschliessendem endgültigem fangschuss verpflichtet (wenn er s nicht tut zahlt er massiv mehr busse als wir fischerlein, wenn wir z.b. den widerhaken nicht andrücken oder den fisch nicht sachgerecht töten).
es geht sicher auch asti nicht darum dass fische im einzelfall (laichtier etc.) abgehakt und releast werden, aber er und viele andere sehen einfach keinen sinn, fische zu fangen und prinzipiell jeden abzuhaken. nur um das eigene ego (gefallen am drill und den fotos) zu befriedigen. so gesehen ist der vergleich mit der jagd statthaft, wo gibts den jäger der einfach des knallens willen auf wild ballert, mit der betäubungsmunition würden sie ja wieder aufstehen (shot & release) - wer nicht hie und da mal einen fisch verzehren will, kann sich auch andere hobbys suchen, es gibt ja auch fischer-games für den pc, da kann man stundenlang drillen, 365 tage im jahr bei jedem wetter.
reines c&r ist/wäre aus meiner sicht genauso verwerflich wie jeder, den jeden fisch mit 0.00001mm über dem mindestmass abknüppelt nur um die fangsstatisk/den freezer zu füllen und am stammtisch damit zu bluffen.
gruss
sa
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astacus
Re: Street- Fishing
jeder, der fischt (und jagt) quält zu einem gewissen grad tiere.
es gibt aber einen unterschied, ob man das nur tut, um (wie SA so schön sagt) sein eigenes ego zu befriedigen - denn dafür gibt es eine menge anderer hobbies, worunter keine lebewesen zu leiden haben. oder ob man es eben tut, um etwas sinnvolles zu erwirken - nachhaltige nutzung einer nachwachsenden ressource, gewinnung eines wertvollen lebensmittels, usw.
es gibt aber einen unterschied, ob man das nur tut, um (wie SA so schön sagt) sein eigenes ego zu befriedigen - denn dafür gibt es eine menge anderer hobbies, worunter keine lebewesen zu leiden haben. oder ob man es eben tut, um etwas sinnvolles zu erwirken - nachhaltige nutzung einer nachwachsenden ressource, gewinnung eines wertvollen lebensmittels, usw.
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habakuk
Re: Street- Fishing
du darfst nicht vergessen, dass fischen nur hobby ist.
das hat nicht mit einem alternativen selbstversorgertrip zu tun (resp. diese leute sind eine randgruppe)
man könnte eine solche neo-selbstversorger bewegung auch nicht bedingungslos unterstützen. in der schweiz ist es sogar verboten tannenschösslige zu ernten, weil man schlechte erfahrungen gemacht hat, wenn kreti und pleti im wald die tannen stutzt, beim pilzlen sind regulierungen nötig, beim fischen auch... aufwand und ertrag, das benzin, die ausrüstung, das alles steht in keinem verhältnis zum nutzen - die ökobilanz ist sehr schlecht und nachhaltige nutzung einer nachwachsenden ressource sollte man besser professionell ausgebildeten leuten überlassen und nicht als ferienattraktion ausschreiben. alleine die patentpreise "herauszuschlagen" wäre schwierig und sollte meiner meinung nach mit höheren patentpreisen bekämpft werden - dieser kosten nutzen gedanke ist total überholt und führt zum "fleischfischen"...
buebe müesse spiele
und genau das tun wir - wir spielen.
das hat nicht mit einem alternativen selbstversorgertrip zu tun (resp. diese leute sind eine randgruppe)
man könnte eine solche neo-selbstversorger bewegung auch nicht bedingungslos unterstützen. in der schweiz ist es sogar verboten tannenschösslige zu ernten, weil man schlechte erfahrungen gemacht hat, wenn kreti und pleti im wald die tannen stutzt, beim pilzlen sind regulierungen nötig, beim fischen auch... aufwand und ertrag, das benzin, die ausrüstung, das alles steht in keinem verhältnis zum nutzen - die ökobilanz ist sehr schlecht und nachhaltige nutzung einer nachwachsenden ressource sollte man besser professionell ausgebildeten leuten überlassen und nicht als ferienattraktion ausschreiben. alleine die patentpreise "herauszuschlagen" wäre schwierig und sollte meiner meinung nach mit höheren patentpreisen bekämpft werden - dieser kosten nutzen gedanke ist total überholt und führt zum "fleischfischen"...
buebe müesse spiele
und genau das tun wir - wir spielen.